Category Archives: tipps

Trickreiche Landing-Page für höhere Conversion?

Die Landingpage einer wohl eher zweifelhaften E-Mail-Lead-Kampagne:

Landingpage

Landingpage

Klar – keiner ist multiplen Einkommens-Strömen gegenüber abgeneigt. ;-) Aber der Rezipient hat oft nicht die Zeit, sofort alle klangvollen Infos in voller Ausführlichkeit in sich aufzusaugen. Bei mir etwa reihte die Seite sich vorgestern in haufenweise weiterer Browser-Reiter ein. In der Regel wäre sie dann abends mit anderen nur kurz gesichteten Seiten geschlossen worden. Schade!

Doch nicht diese Seite. Diese Seite wartet mit einigen findigen Tricks & Effekten auf, von denen ich die ersten beiden für sich genommen interessant finde. Denn hierdurch ergeben sich zwei weitere von vielen Mini-Bausteinen, mit denen die Umwandlungsrate von Besuchern zu Leads optimiert werden kann.

Was passierte?

  1. Die Page reibte sich mir nach mehr als 50 (!) Minuten, in denen sie als Tab im Browser schlummerte mit einer Nachrichten-Box wieder unter die Nase: “Hey – du hast mich vorhin geöffnet aber scheinbar wieder vergessen. Ich habe noch was zu bieten!” – “Jo stimmt…“.
  2. Cool: Nach Wegklicken der Nachrichten-Box scrollte der Browser wie von Geisterhand über die geldwerten Tipps hinweg ans Ende der Seite zum Registrierungsformular, das sodann noch einmal effektvoll aufblitzte und so die Aufmerksamkeit des Betrachters sofort auf sich zog: “Hierhin gucken, ausfüllen und profitieren!” – “äh.. Neee…;-)

    Formular

    Formular

Test it!

Ich habe das Ganze mal in einer save-Variante – ohne Popups sowie Formularfunktionalität – und mit einem von 50 Minuten auf 10 Sekunden reduzierten Countdown konserviert. Aufrufen, weiteren Tab im Browser öffnen und ein paar Sekunden warten…

http://bit.ly/4ysTGT

Nice, oder? Gerade Scrolling sowie Formular-Highlighting kann IMHO was…

IAB: Strategien zur “Monetarisierung” von E-Mails

Nachdem die E-Mail 2009 in der US-Marketer-Gunst bei Banner-Anzeigen etwas ins Hintertreffen geriet, veröffentlichte das Email Committee des Interactive Advertising Bureau (IAB) gestern einen Leitfaden “Email Monetarization Strategies“. Branchen-Experten geben hierin Empfehlungen, wie Werbetreibende und Media-Anbieter die E-Mail als Werbeträger für Anzeigenschaltungen optimal monetarisieren.

An Werbetreibende richten sich die folgenden Themen:

  • Die richtige Zielgruppe
  • Nutzung von E-Mail, um Angebote zu testen
  • Externe Standalone-Anzeigen, um Abverkäufe und Leads zu generieren
  • Kriterien für die Auswahl geeigneter Anbieter von E-Mail-Werbefläche
  • Trend: Video-E-Mails

Für Mediaanbieter:

  • Verkauf von Stand-Alones/Sponsorship/List-Rental und Klein-Anzeigen in Newslettern
  • Preispolitik bei Anzeigenverkäufen
  • Kluges Management des E-Mail-Inventars
  • Empfehlungen zur Datengenerierung
  • Erstellung einer Video-E-Mail-Kampagne

Wahre Worte von Sherrill Mane, Senior Vice President des IAB, in der Pressemitteilung zur Bedeutung und Einzigartigkeit derE-Mail in der werblichen Kommunikation:

The email channel offers a unique opportunity to reach consumers with relevant, differentiated and personalized content and messaging

Zum Download des Leitfadens:
http://www.iab.net/email_monetization
(pdf, 27 Seiten, 185kb)

(Via ECIN)

10 große Kleinigkeiten für den Erfolg: Praktische E-Mail-Design-Tipps

Willkommensemail nach der Newsletter-Anmeldung

Willkommensemail nach der Newsletter-Anmeldung

Für DZ-Media (VG von Berlin nach Essen! :-) ) habe ich im Zusammenhang mit dem Website-Relaunch ein Newsletter-Template bzw. eine Willkommens-E-Mail erstellt, die Sie über die Newsletter-Bestellung auf dz-media.de in Ihr Postfach beamen können. Einige Takeaways aus dem Erstellungs- und Test-Prozess, die ich gerne mit Ihnen teile:

  1. Links mit text-decoration formatieren:
    Formatieren Sie Links immer mit dem CSS-Attribut

    style="text-decoration:underline;"

    im Tag

    <a ...>

    . So stellen Sie sicher, dass der Link durchwegs unterstrichen (= Webstandard) dargestellt wird. Der Webmailer web.de lässt standardmäßig nämlich den Unterstrich weg. Ohne Unterstrich verfehlt der Link möglicherweise die Aufmerksamkeitswirkung und die Response des E-Mailings verringert sich.

  2. Linktext nutzen:
    Platzieren Sie in Ihrer E-Mail Linktexte der Form

    http://www.IhreDomain.de/startseite.htm

    ? Dann achten Sie darauf, dass Ihre E-Mail-Versandsoftware für solche Links keine Trackinglink-Ersetzung vornimmt. Oder ändern Sie den Linktext um in z.B. “Startseite“. Denn stimmen Link-Text (in obiger Hyperlink-Form) und der darunter liegende Link nicht überein, schlägt Thunderbirds Phishing-Schutz Alarm. (Vgl. auch vorangegangener Beitrag)

  3. Absätze mit break :
    Erwägen Sie, Absätze mit

    <br />

    (= break, Zeilenumbruch) statt

    <p>

    (= Paragraph) zu formatieren. Denn beim

    <p>

    sind die Zeilenabstände in den Webmailern und E-Mail-Clients z. T. nicht einheitlich. Yahoo! Classic und neuerdings auch Googlemail fügen beispielsweise einen größeren Zeilenabstand ein, als die meisten anderen Freemailer/E-Mail-Clients. Evt. kann dies das Layout Ihres Newsletters stören.

  4. Aufzählungen mit •:
    Eine Aufzählung müssen Sie nicht zwangsweise mit <ul> und <li> formatieren, wie im klassischen Webdesign. Ähnlich wie beim <p> können hier die Abstände unterschiedlich interpretiert werden. Probieren Sie die save Variante über die HTML-Entität

    &amp;bull;

    , die einen Aufzählungspunkt liefert.

  5. Kommentare entfernen:
    Vergessen Sie nicht, vor dem Versand ggf. Kommentare im E-Mail-Template zu entfernen. Der Webmailer AOL interpretiert mitunter Kommentar-Anfang und -Ende falsch, sodass Teile des Kommentars unbeabsichtigterweise dargestellt werden können und somit das E-Mail-Layout stören:

    Vorsicht bei auskommentierten HTML-Teilen

    Vorsicht bei auskommentierten HTML-Teilen

  6. Rahmen-Tabelle nach <body>:
    Platzieren Sie Ihr Template immer in einer umschließenden Tabellen-Zelle (“Wrapping-Table“). Formatieren Sie diese (und idealerweise alle weiteren Zellen der verschachtelten, untergeordneten Tabellen) mit einer passenden Hintergrundfarbe. Denn Formatierungen im

    &lt;Body&gt;

    -Tag werden möglicherweise von Webmailern ignoriert/gefiltert. Und so vermeiden Sie nicht zuletzt Darstellungsfehler, die bei der Verwendung von Skins z. B. bei GoogleMail auftreteten können.

  7. Hintergrundgrafiken bei Googlemail:
    Üblicherweise werden Hintergrundbilder mit der CSS-Formatierung

    style="background-image:url(GRAFIKURL)"

    eingebunden. Dies funktioniert nicht zuletzt bei Outlook 2007 nicht, das je nach Verteiler eine hohe Verbreitung besitzen kann. Auch Googlemail, das ebenfalls verbreitet ist lässt diese Formatierung unbeachtet. Hier gibt es aber einen Workaround: binden Sie Hintergrundgrafiken über das Attribut

    &lt;td background="GRAFIKURL" &gt;

    in Tabellenzellen ein.

  8. Webanalytics nutzen:
    Bringt die Willkommens-E-Mail nun etwas? Beschäftigen sich die Leser mit den in der E-Mail angerissenen Inhalten? Um etwas Licht in die Frage “Was geschieht nach dem Klick” bringen zu können, binden Sie ein Webanalytics-Tool ein. Das Thema ist derzeit ein Trendthema der E-Mail-Service-Provider. Spannend insbesondere, wenn man an automatische Recovery-E-Mails an Warenkorb-Abbrecher denkt usw. Wem aber zunächst eine einfache Auswertungsmöglichkeit zur weiterführenden Erfolgsmessung ausreicht, kann auf das kostenlose Google Analytics zurückgreifen. (vgl. vorangegangener Beitrag)
  9. Snippet-Text nutzen:
    Der Snippet-Text wird als kurzer Anreißer von z. B. Thunderbird und Outlook 2007 beim E-Mail-Eingang im Balloon-Tip angezeigt. Auch Googlemail liefert im Posteingang neben dem Betreff einen solchen kurzen Ausschnitt aus dem E-Mail-Inhalt. In der Regel wird vom E-Mail-Client bzw. Webmailer hierfür der zuerst gefundene Text in der E-Mail gewählt – “Bei Darstellungsfehlern hier klicken” ist sicher suboptimal, da dies kein Interesse weckt. Besser: ein kurzer Inhalts-Teaser im Pre-Header der E-Mail. (Vgl. auch die Ausführungen von Mark Brownlow hierzu)
  10. Eyetracking-Test durchführen:
    Besonderes Schmankerl: die Aufmerksamkeitsanalyse (Stichwort “Eyetracking”) vom E-Mail-Service-Provider optivo, die im Erstellungsprozess wertvolle Hinweise darauf liefert, welche bzw. ob die wichtigsten Bereiche beim ersten Überfliegen der E-Mail mit dem Auge erfasst werden. Gefahr: Falls dies nicht der Fall ist, wird sich der Empfänger höchstwahrscheinlich nicht weiter mit der E-Mail auseinandersetzen. Von meinem Berliner AG habe ich ein paar Freikontigente erhalten (merci :-) ) – et violá:

    optivo: Aufmerksamkeitsstarke Bereiche in der E-Mail hervorheben

    optivo: Aufmerksamkeitsstarke Bereiche in der E-Mail hervorheben

    optivo: Voraussichtliche Heatmap per Mausklick erstellen

    Voraussichtliche Eye-Tracking-Heatmap (rot=hohe Aufmerksamkeit; weiß=keine Aufmerksamkeit)

    Zwar von der Aufmerksamkeitsverteilung noch nicht optimal, aber damit gebe ich mich erst einmal zufrieden :-) ; auf dem Team-Foto im Header beanspruchen die Mädels für meinen Geschmack etwas viel zuviel Aufmerksamkeit ;-) ;-) , aber gut… die bekannte Absender-Brand oben rechts wird auf den ersten schnellen Blick genauso wahrgenommen, wie Headlines und die verlinkten Handlungsaufforderungen. Im nächsten Schritt wären nun ein paar Tests für Optimierungen interessant:

    • Lässt etwa ein verkleinertes Brandlogo mehr Luft/Aufmerksamkeit für die Headlines
    • Liefert eine andere Formatierung (z. B. Schritfarbe) des Inhaltsverzeichnisses mehr Aufmerksamkeit auf diesen elementaren Teil der E-Mail
    • … ……

    Mehr zur Aufmerksamkeitsanalyse:
    http://www.optivo.de/de/solutions/products/broadmail/aufmerksamkeitsanalyse.html

Der richtige Anstrich – Farbwahl beeinflusst Response in E-Mails

Die Analyse von Farb-Wirkungen ist komplex; Farben können den individuellen Betrachter ganz unterschiedlich beeinflussen und verschiedene Assoziationen hervorrufen (Selbstversuch? Wirkung einzelner Farben). Die Wirkung kann etwa von Person zu Person, Kultur, Ton, Farb-Umgebung etc. differieren. Dennoch gibt es auch ein allgemeines Verständnis von Farben – der Wissenschaft sei Dank. ;-) (nette Lektüre: metacolor.de)

Im E-Mailing repräsentieren die Farben den Charakter des Inhalts und entfalten eine bestimmte psychologische (“unbewusste”) oder symbolische (“gelernte”) Wirkung auf den Betrachter. Die Farbwahl einzelner Elemente oder des gesamten Erscheinungsbildes eines E-Mailings ist somit wichtig, allerdings ein Faktor, bei dem sich oft auf das Bauchgefühl verlassen wird. Dies muss aber nicht unbedingt der gemeinsame Nenner der Zielgruppe des E-Mailings sein… Grund genug jedenfalls einmal zu testen, ob und inwieweit sich die Farbwahl tatsächlich auf die Response und damit den Erfolg eines E-Mailings auswirkt…

Test: blau vs. magenta

Test: blau vs. magenta

Ich habe im Rahmen eines Split-Tests, in dem ein 1-monatiges Probeabonnement der Zeitschrift TV Spielfilm beworben wurde, die beiden Farben des Markenlogos – blau und magenta – als Hintergrundfarbe für die Handlungsaufforderung gegeneinander getestet (vgl. Abb.). Die Reaktion in Form von Klicks wurde getrennt nach Geschlechtern ausgewertet. Der Versucht enthielt somit zwei Variablen (Farbe & Geschlecht) mit je zwei Ausprägungen (blau/magenta & Männer/Frauen) – insgesamt also 4 Fälle. Zweck-Hypothese aus meinem “jugendlichen Leichtsinns-Bauch” heraus: Frauen reagieren eher auf pink, Männer eher auf blau. :-D

Mitnichten, wie die Ergebnisse zeigten:

Indices der Klickraten der Merkmalsausprägungen (Index 1,00 = Durchschnitt/arithm. Mittel)

Indices der Klickraten der Merkmalsausprägungen (Index 1,00 = Durchschnitt/arithm. Mittel)

Im Test erzeugte die blaue gegenüber der pinken Variante bei der weiblichen Zielgruppe satte 20% (!) mehr Klicks. Und auch die männliche Zielgruppe klickt scheinbar eher auf einen blauen, als auf einen pink-farbenen Button: +7,5% Klicks. Geschlechterunspezifisch konnten somit unterm Strich +13,45 Klicks mit einer einfach zu testenden Variation (es wurde nur ein Farbcode in der E-Mail ersetzt!) erzeugt werden.

Auch wenn blau die Lieblingsfarbe der Deutschen ist, wie auch die Burda Medienforschung bereits 1998 im Rahmen einer Befragung unter 10.000 Bundesbürgern feststellte, und ich mit blau möglicherweise nie verkehrt liege – als Gedanken fürs E-Mail-Marketing nehme ich mit:

Auch der Test unterschiedlicher Farben und -Farbkombinationen sollte im Rahmen von Optimierungs-Maßnahmen bei E-Mailings in Erwägung gezogen werden, da dies ein weiterer, effizienter Hebel auf den Erfolg sein kann.

Anbei noch ein paar weitere interessante Links:

Praxis: Newsletter auf VZ, LinkedIn und Twitter teilen

Soziale Netzwerke sind im B2C- und im B2B-Bereich stetig auf dem Vormarsch. Dies sollten sich auch E-Mail-Marketer zunutze machen. Im März stellte ich an dieser Stelle bereits vor, wie Newsletter-Inhalte fürs Erste auch ohne professionelle E-Mail-Versandlösung in die sozialen Netzwerken Facebook und MySpace verbreitet werden können (so genannte Share-With-Your-Network-Funktion, kurz: SWYN). Vorteile von SWYN:

  • Die geteilten Newsletter-Inhalte erscheinen im Netzwerk als persönliche Empfehlungen mit hoher Glaubwürdigkeit.
  • Über jede Weiterleitung erreicht der Versender zudem ein weiteres Reichweiten-Potenzial in der Größe des “Mikro-Netzwerks” des einzelnen Nutzers, der den Artikel oder Newsletter geteilt hat. (Voraussetzung hierfür: der weitergeleitete Artikel/Newsletter ist öffentlich im Netzwerk verfügbar, z. B. an der persönlichen Pinwand.)
  • Darüber hinaus entstehen virale Potenziale, wenn aus dem einen Mikro-Netzwerk wiederum eine Empfehlung ins nächste weitergereicht wird usw. usf.

Anbei mit den VZ-Netzwerken, LinkedIn und Twitter drei weitere wichtige soziale Netzwerke, über die Sie Ihre Newsletter-Inhalte verbreiten können.

(Update 14.8.: Ich habe ein kleines Tool gebastelt, mit dem die Erzeugung der SWYN-Links vereinfacht wird: http://bit.ly/SWYNme )

Studi VZ, Mein VZ, Schüler VZ vz_icon

Seit geraumer Zeit können auch über Holtzbrincks VZ-Netzwerke Ressourcen im WWW an einzelne Netzwerk-Kontakte weiterempfohlen werden. Anders als bei Facebook wird der Artikel allerdings nicht an die Pinwand geheftet, sondern als Private Message (PM) an einzelne Kontakte versandt. Die potenzielle Reichweite und das virale Potenzial sind somit geringer; die Funktion gleicht eher der klassischen Forward-To-A-Friend (FTAF)-/Weiterleitungs-Funktion, wobei das rechtliche Problem eines fehlenden Einverständnisses für den E-Mail-Versand an Dritte hier nicht besteht.

Bislang unterstützt (meines Wissens) kein E-Mail-Service-Provider eine Share-With-Your-Network-Funktion für die VZ-Netzwerke. Aber kein Problem: Um etwa Ihren Newsletter oder Newsletter-Artikel auf VZ zu teilen, binden Sie gemäß der offiziellen Bookmark-Beschreibung folgende Hyperlink-Form ein:

Die Syntax:
http://www.studivz.net/Suggest/Selection/?u=[URL]&desc=[BESCHREIBUNG]&prov=[PROVIDER]

[URL] stellt hierbei den Hyperlink zur Ressource dar, [BESCHREIBUNG] spricht für sich und [PROVIDER] spiegelt die Quelle wieder. Kodieren Sie alle Texte in UTF-8, indem Sie die Parameter hier im Formular unten auf der Webseite eingeben, von ASCII auf UTF-8 umstellen auf “kodiere” klicken.

HTML-Beispiel (klick):

http://www.studivz.net/Suggest/Selection/?u=http%3A%2F%2Fwww.c0ol.de%2Ffun%2Fkronkorken-streich&amp;desc=Kronkorken-Streich%20%3A-%29&amp;prov=fun.c0ol.de

So siehts aus Sicht des Users aus:

Newsletter mit Studi VZ, Mein VZ und Schüler VZ teilen

Newsletter mit Studi VZ, Mein VZ und Schüler VZ teilen



LinkedIn linkedin_icon

Auch über das internationale Businessnetzwerk LinkedIn können Newsletter oder Newsletter-Inhalte mit dem Netzwerk geteilt werden. Und auch hier erfolgt dies in Form von netzinternen Private Messages oder als Veröffentlichung über eine Gruppe. Die offizielle Beschreibung zur Vorgehensweise liefert LinkedIn hier. In der Praxis sieht dies folgendermaßen aus:

Syntax:
http://www.linkedin.com/shareArticle?mini=true&url=[URL]&title=[TITEL]&summary=[BESCHREIBUNG]&source=[PROVIDER]

LinkedIn: Fehlende Parameter (hier: Beschreibung und Quelle) werden erfragt

LinkedIn: Fehlende Parameter (hier: Beschreibung und Quelle) werden erfragt

Wie bei VZ stellt [URL] die Adresse des weiterzuleitenden Artikels dar. [TITLE] kann eine kurze Überschrift und [PROVIDER] die Quelle jeweils mit bis zu 200 Zeichen enthalten. In [BESCHREIBUNG] kann ein Teil des Artikels bereits als Anreißer mit aufgenommen werden, wobei ein längerer Text automatisch mit Auslassungszeichen abgekürzt wird. Die Angabe aller Parameter ist zwar freiwillig; aber fehlende Parameter werden ggf. beim User, der den Artikel weiterleitet erfragt (siehe rechtsstehende Abb.). Somit empfiehlt sich aus Usability-Gründen im Newsletter von vornherein die Berücksichtigung aller Parameter.

Wie bei VZ kodieren Sie alle Texte und Links auch hier in UTF-8, indem Sie die Parameter hier im Formular unten auf der Webseite eingeben, von ASCII auf UTF-8 umstellen und dann auf “kodiere” klicken.

HTML-Beispiel (klick):

http://www.linkedin.com/shareArticle?mini=true&amp;url=http%3A%2F%2Femailmarketingtipps.wordpress.com%2F2009%2F03%2F10%2Femail-share-to-social-facebook-und-myspace%2F&amp;title=Tipp%3A%20E-Mails%20auf%20Facebook%20und%20MySpace%20teilen&amp;summary=Silverpop%20und%20Inxmail%20sind%20die%20ersten%20E-Mail%20Service%20Provider%20hierzulande%2C%20die%20eine%20%E2%80%9CShare%20with%20your%20network%E2%80%9D%20%28SWYN%2C%20Share%20to%20social%29-Funktionalit%C3%A4t%20im%20Rahmen%20des%20Newsletter-Versandes%20anbieten.%20Beide%20Anbieter%20decken%20das%20soziale%20Netzwerk%20Facebook%20ab%3B%20Silverpop%20bindet%20zus%C3%A4tzlich%20MySpace%20und%20einige%20weitere%20ein.%0A%0ADoch%20auch%20ohne%20professionelle%20E-Mail-L%C3%B6sung%20ist%20es%20f%C3%BCr%20Sie%20relativ%20einfach%20m%C3%B6glich%2C%20Ihre%20Newsletter%20mit%20einer%20derartigen%20Funktion%20auszustatten.%20Nachdem%20Sie%20generell%20im%20ersten%20Schritt%20Loren%20McDonalds%20Frage%20%E2%80%9CAre%20your%20Emails%20%E2%80%99shareworthy%E2%80%99%3F%E2%80%9D%20positiv%20f%C3%BCr%20sich%20beantworten%20konnten%2C%20sollten%20Sie%20also%20im%20n%C3%A4chsten%20Schritt%20die%20SWYN-Funktion%20wie%20folgt%20einmal%20zum%20Testen%20einbinden...&amp;source=EmailMarketingTipps.wordpress.com

(Die so entstehenden Links können sehr lang werden. Bitte überprüfen Sie in jedem Fall vor dem Versand, ob die Ihre E-Mail-Versandsoftware hier noch mitspielt… Insbesondere dann, wenn die SWYN-Hyperlinks in den E-Mails vor dem Versand noch durch Tracking-Links der Versandsoftware ersetzt werden, um die Anzahl der Clicks nachhalten zu können. )

So sieht’s aus:

Share-With-Your-Network Funktionalität bei LinkedIn

Share-With-Your-Network Funktionalität bei LinkedIn

Twitter icon_twitter1

Die Weiterleitung via Twitter hatte Roland Wurzinger bereits im Kommentar zum vorangegangenen Artikel vorgestellt und ergänzt (Merci nochmal! :-) ). Nicht zuletzt, weil das Netzwerk sehr mächtig geworden ist und sich durch die Schnelligkeit & Unkompliziertheit auf Nutzer- (140 Zeichen, 1-2 Klicks) sowie Anbieter-Seite (durch [STATUS] nur 1 Parameter) für Weiterleitungen besonders eignet – hier noch einmal für die Unterlagen schwarz auf weiß ;-) :

Syntax:
http://twitter.com/home?status=[STATUS]

Dabei wird [STATUS] einfach durch die UTF-8-kodierte Mitteilung (inkl. zum Beispiel Hyperlinks) ersetzt. Also wie bei VZ und LinkedIn hier im Formular unten die Mitteilung (bis zu 140 Zeichen) eingeben, von ASCII auf UTF-8 umstellen, auf “kodiere” klicken und das UTF-8-kodierte Ergebnis in den Link bei [STATUS] einfügen.

HTML-Beispiel (klick):

http://twitter.com/home?status=just%20bookmarked%20http%3A%2F%2Femailmarketingtipps.wordpress.com%20for%20some%20news%20on%20email%20marketing.%20%3A%29%20%20

So sieht’s aus beim User aus:

Twitter.com: Share-With-Your-Network

Twitter.com: Share-With-Your-Network

PS: “Follow me” über twitter.com/lukeanker ;-)

Tipp: URLs von Dritten in E-Mails gegen Blacklists prüfen

Bin kürzlich über den MarketingSherpa-Artikel “Third-party Links and Email Deliverability: 4 Tips to Protect Your Reputation” (war öffentlich bis DO, 25.6.09 :-( ). gestolpert. Dieser erinnerte mich an ein Problem bzw. eine wichtige Fragestellung, an die vermutlich keiner so spontan vor dem Versand denkt: Besitzen die URLs von Dritten, die im Newsletter genutzt werden eine schlechte Reputation, die meine E-Mails in den Spam-Ordner verfrachten oder sogar blocken könnten? Hintergrund: Einige Blacklists (SURBL) enthalten nicht die Versender-IPs der Mailserver, sondern URLs/Domains von Websites, die im Mailinhalt von unverlangt zugesandten E-Mails auftauchten. Und diese Domains sind immerhin für 6% der nicht im Posteingang zugestellten E-Mails verantwortlich.[1]

MarketingSherpa berichtet im Artikel von einem Fall, in dem ein so genannter Short-URL-Service (wie TinyURL.com) im Mailing genutzt wurde, dessen URL sich auf einer solchen Blacklist befand. In der Folge wurde die gesamte E-Mail beim Versand als Spam getaggt in in den Junk-Ordner aussortiert. Dies hätte verhindert werden können, wenn die URLs von Dritten im Vorfeld geprüft worden wären. Ähnliches ist mir mit einer Banner-Anzeige im Newsletter passiert, in der die URL zum Werbemittel “ads.zanox.com” enthielt und “zanox.com” sich zu dem Zeitpunkt auf einer Blacklist befand (Zanox ist ein verbreitetes Performance-Marketing-Netzwerk, das Online-Werbetreibende mit Anbietern von Werbefläche, wie z. B. Website-Betreiber und E-Mail-Marketer zusammenführt). Da der Tracking-Link von Zanox vor dem Versand in einen Tracking-Link unserers Versandsystems zur Zählung der Clicks umgewandelt wurde, und Spam-Filter in der Regel solche Links meiner Erfahrung nach nicht auflösen, war der Link selbst kein Problem. Allerdings enthielt der Verweis zum Werbemittel der Anzeige ebenfalls die geblacklistete Domain, sodass die E-Mail hierdurch als Spam getaggt wurde. Dies hätte umgangen werden können, wenn das Bild direkt im Netz referenziert worden wäre, also ohne Umweg über den Zanox-Tracking-Link, der die Views registriert.

Fazit: Idealerweise sollten auch die Links von Dritten vor dem Versand gegen Blacklists geprüft werden. Einige E-Mail-Service-Provider führen im Rahmen der Qualitätskontrolle bereits eine derartige Prüfung durch. Im Zweifel sollten Sie sich also erkundigen. Oder selbst Hand anlegen: Nutzen sie hierzu die Werkzeuge auf der Tools/Ressourcen-Seite.

Fußnote

[1] Vgl. ReturnPath Research Brief vom 12.10.06, abrufbar unter:
http://www.returnpath.net/pdf/ResenderStudy_101206.pdf
(pdf, 2  Seiten, 115kb)

Manchmal sind es Kleinigkeiten…

Im E-Mail-Marketing haben kleine Änderungen oftmals große Wirkungen auf den Erfolg (der Klassiker: Betreffzeilen-Variation). Die Erfolgswirkung im folgenden Beispiel sei mal dahingestellt – aber mit nur 21 zusätzlichen Zeichen das Spam-Scoring einer E-Mail um 80% zu drücken hört sich doch gut an, oder? ;-)

Abb. 1: XXX

Abb. 1: Die E-Mail wird von SpamAssassin mit 0,6 Punkten bewertet (ab 5,0 Punkten ist standardmäßig der Spam-Schwellenwert überschritten)

Abb. 2: XXX

Abb. 2: 21 Zeichen mehr verringern das Spam-Scoring von 0,5 auf 0,1 Punkte.

… jaja die Kleinigkeiten… Und die Moral von der Geschicht: Auf Feinschliff und Testen zu verzichten lohnt sich nicht. *hust*

Datenschutz: Großes Misstrauen seitens der Internetnutzer

Die personenbezogene Daten der Konsumenten sollten von Unternehmen geschützt und nur mit hoher Sorgfalt genutzt werden. Nur so kann einerseits das Recht auf informationelle Selbstbestimmung gewährleistet werden und andererseites Vertrauen und Loyalität beim Kunden erzeugt werden. Und für E-Mail-Marketer dürfte es ohne Vertrauen schwer werden, einen leistungsstarken Newsletter-Verteiler aufzubauen…

Wie schaut es derzeit um das Vertrauen in den Datenschutz aus? Zwei jüngste Studien:

W3B / Fittkau und Maaß

Im Rahmen der aktuellen W3B-Studie von Fittkau und Maaß wurde ermittelt, dass die Mehrheit der Internetnutzer beim Onlinekauf Datenmissbrauch befürchten. Befragt wurden hierzu 121.233 deutschsprachige Internetnutzer.

Einige Facts:

  • 56% fürchten Missbrauch persönlicher Daten beim Online-Einkauf, wie die Weiterleitung persönlicher Daten zu Werbezwecken an andere Unternehmen.
  • 45% bemängeln schlechte Möglichkeiten der Qualitätsbewertung
  • 43% fürchten unsicheren Zahlungsverkehr
  • Überraschend: 59% der langjährigen Internetnutzer und “nur” 46% der Internet-Neulinge äußern Datenschutzbedenken
  • 79% empfinden einen Shop nur dann als sicher, wenn der Datenschutz deutlich gewährleistet wird
  • Weniger als 10% gehen davon aus, dass Datenschutzbestimmungen befolgt werden
  • 2/3 fürchten Datenmissbrauch zu Werbezwecken
  • 27% geben an, vor diesem Hintergrund immer oder vorwiegenden unter einem Pseudonym unterwegs zu sein; einige Gründe:
    • 66,1% tun dies, damit sie keine unerwünschte Werbung erhalten
    • 62% deshalb, damit persönliche Daten nicht verkauft werden
    • 52,7% geben Fake-Daten ein, weil unangemessen viele Daten abgefragt werden.

Allensbach

Eine weitere Untersuchung zum Thema Vertrauen beim Datenschutz gegenüber Unternehmen und Staat wurde durch das Institut für Demoskopie Allensbach im Januar 2009 durchgeführt. Befragt wurden 1677 Deutsche ab 16 Jahren. Die Ergebnisse der Umfrage gehen in die gleiche Richtung wie die der W3B-Studie:

  • 82% misstrauen Unternehmen bei der Datenspeicherung
    (nur 8% vertrauen Unternehmen hierbei)
  • 61% sind besorgt um einen ausreichenden Schutz der eigenen Daten.
    (Immerhin 31% machen sich keine Sorgen)
  • 52% sind “in letzter Zeit” vorsichtiger geworden, wenn Daten erhoben werden.
    (24% waren schon immer vorsichtig)


Empfehlungen

Aus der Skepsis, die in den Umfrageergebnissen deutlich wird ergeben sich folgende Empfehlungen für eine nachhaltige Generierung von Newsletterabonnenten:

  1. Sicherheit: Weisen Sie bei der Newsletter-Anmeldung darauf hin, dass die Daten nicht an Dritte weitergegeben werden.
    (“Ihre Daten sind bei uns sicher – versprochen!” oder “Ihre persönlichen Daten sind geschützt!“)
    Nebenbei: Von Formulierungen wie “Ihre Daten werden nicht weitergegeben” würde ich als Texter absehen, da u. U. “… Daten … weitergegeben…” hängen bleibt.
  2. Erwartungen: Kommunizieren Sie klar, zu welchen Themen der Newsletter-Abonnent in welcher Frequenz informiert wird.
    (“Sie erhalten über die Eintragung jeden Sonntag in der Früh Wilmas Kochtipp der Woche.“)
  3. Datensparsamkeit: Erheben Sie bei der Anmeldung nur solche Daten, die Sie tatsächlich benötigen.
  4. Transparenz: Kommunizieren Sie die Datenschutzbestimmungen deutlich, d. h. ohne Verklausulierungen und so, dass diese in jedem Fall zur Kenntnis genommen werden vor der Newsletter-Anmeldung. Exemplarisch:
    Ihr Datenschutz ist uns wichtig. Daher erklären wir genau, was mit Ihren Daten nach der Anmeldung passiert:
    Ihre IP wird gespeichert, um ggf. Missbrauch bei der Anmeldung verfolgen zu können. Das Nutzungsverhalten beim E-Mail-Empfang wird pseudonymisiert und aggregiert protokolliert, um das Newsletter-Angebot verbessern zu können – Rückschlüsse auf einzelne Personen sind hierbei nicht möglich. Jede E-Mail von uns an Sie enthält eine Abmelden-Möglichkeit. Sie können jederzeit der Datennutzung und – speicherung kostenlos widersprechen – schreiben Sie uns einfach eine kurze E-Mail oder rufen Sie an unter 0800- (…)

Einstellung und Wiederaufnahme eines Newsletters

Chad White, Autor des RetailEmailBlog.com hat kürzlich in einem Reportlet “Going-Out of Business Email Strategies” untersucht, wie die Praxis bei Unternehmen ausschaut, die Ihren E-Mail-Newsletter einstellen und zum Teil unter einem neuen Label wieder starteten. Anhand der aufgeführten Beispiele werden konstruktive Verbesserungsmöglichkeiten z. B. in Bezug auf E-Mail-Inhalt und -Betreff der letzten und ersten E-Mails aufgeführt. Die Beispiele reichen dabei

  • von keinerlei Ankündigung über die Beendigung des Dienstes und keinem “Dankeschön” für die Lesertreue,
  • über den Versuch, die E-Mail-Leserschaft in der Exit-E-Mail noch an die Partner weiterzuleiten
  • bis zum best-practice Relaunch in neuem Gewand mit passender Willkommens-E-Mail.

Zum Download:
http://www.smith-harmon.com/resources/2009/04/reportlet_going-out-of-business_email_strategies.php
(pdf, 9 Seiten, 720kb, kostenlose Registrierung erforderlich)

Wie eine Wiederaufnahme des E-Mail-Newsletters ausschauen kann, der eine Zeit lang nicht (oder noch nie) versandt wurde (und insofern im günstigen Fall nur unerwartet, im schlimmsten Fall aber unverlangt für den Empfänger kommt), zeigt Alex Williams im ReturnOnSubscriber.com-Blog am Positiv-Beispiel YouTube.com:

So geht's: Wiederaufnahme des Newsletters-Versands nach langer Zeit der Inaktivität (Quelle: ReturnOnSubscriber.com)

So geht's: Wiederaufnahme des Newsletters-Versands nach langer Zeit der Inaktivität (Quelle: ReturnOnSubscriber.com)

YouTube weist mit gutem Fingerspitzengefühl darauf hin, dass zwar vor langer Zeit ein Opt-In als Einwilligung in die E-Mail-Zusendung gegeben wurde, aber keine E-Mails versandt wurden. Der E-Mail-Versand würde aber nun aufgenommen werden und der Empfänger kann ggf. bei Desinteresse ein Opt-Out tätigen. Diese softe Vorgehensweise entspricht der Maxime, dass die Permission ein Privileg und nicht bloß ein Recht ist (vgl. vorangegangener Artikel). YouTube hätte natürlich auch im Rahmen einer harten Vorgehensweise auf sein Recht bestehen können, und direkt mit dem Start des Newsletter-Versands beginnen können; aber die Akzeptanz für den Newsletter bei den Empfängern wäre sicherlich weitaus geringer…

Bitte beachten Sie, dass nach deutschem Recht die einmal gegebene Einwilligung in den Newsletter-Empfang nach 2 Jahren Inaktivität verfällt (vgl. Az.: 15 O 653/03). Ein Out-Out in der oben beschriebenen Form ist demnach dann nicht mehr zulässig, sondern es muss erneut ein explizites Opt-In eingeholt werden.

Neue Newsletter-Abonnenten über Landingpage, Adressbücher und Layer-Formulare

Anbei drei kleine Schneebälle für die Generierung von Newsletter-Abonnenten, die mir kürzlich unter die Linse kamen. ;-)

1. Landingpage passend zur verweisenden Website

Eine interessante Sache, auf die ich kürzlich über die Präsentation “How to Build Your Email File with No (New) Acquisition Budget” [pdf, 13 Seiten, 1.5mb] gestoßen bin: anhand des so genannten

REFERER

(vgl. Wikipedia) kann Ihre Webseite (in der Regel) erkennen, von welcher verweisenden Webseite ein Besucher zu Ihnen kommt. Und zwar bevor Ihre Webseite zu Ihrem Besucher übertragen und dort dargestellt wird.

Das bedeutet, dass Ihre Webseite – je nach Referer – angepasst und in verschiedenen Varianten – passend zum Besucher – ausgeliefert werden kann. Vorteil: So können Sie z.B. die Vorteilsversprechen gezielt variieren, mit denen Sie Ihre Besucher zum Newsletterabonnement bewegen möchten…

Beispiel: Sie betreiben einen Onlineshop zu einer Zoohandlung. Kommt nun ein Besucher durch einen Klick in Ihrer Forensignatur von forum.fisch.de zu Ihnen, könnte der Teaser zur Newsletteranmeldung auf Ihrer Webseite lauten:

[ ] Ja, ich angel mir den wöchentlichen Newsletter mit exklusiven Rabattaktionen, Tipps zur Fisch- und Tierhaltung und mehr.

Kommt der Besucher dagegen über einen Link auf der Webseite katzen-blogger.de, könnte der Teaser passender Weise lauten:

[ ] Ja, ich will den wöchentlichen Newsletter und sicher mir den 5€-Rabattcoupon auf Katzenfutter und mehr.

Sie hätten Ihren Website-Besucher perfekt aufgefangen und vermutlich die Chance zur Umwandlung in einen Newsletter-Abonnenten erhöht. Gleiches gilt im Übrigen auch für Schaltungen von z.B. AdWords-Anzeigen zur Generierung von Newsletter-Abonnenten – auch hier können Sie natürlich passende Landingpages gestalten…

2. Webmailer-Adressbücher für “Freunden empfehlen”

Sie kennen vermutlich die Funktion, einem neuen Newsletterabonnenten die Möglichkeit zu geben, den Newsletterservice noch an Freunde zu empfehlen. Einfach Name und E-Mail der Freunde ins Formular eintragen und es erfolgt sofort eine Benachrichtigung per E-Mail (“Hey XY! Ich habe einen coolen Newsletter gefunden, der auch etwas für dich sein könnte: (…)“).

Dies war gestern… ;-)

Wer vertraut Thrillist.com die Zugangsdaten zu seinem Postfach an? :-)

Wer vertraut Thrillist.com die Zugangsdaten zu seinem Postfach an? :-)

… Im angelsächsischen Raum ist mir nun schon mehrfach die Möglichkeit untergekommen, nach dem Newsletterabonnement mein Webmailer-Adressbuch durchforsten zu lassen (vgl. Abb.). Ich darf also dem Anbieter des Newsletters meine Zugangsdaten zu Googlemail, Hotmail, Yahoo! etc. anvertrauen, sodass dieser sich automatisiert einloggt, die dortigen Adressbücher durchwühlt und die Kontakte über das Newsletter-Angebot – wahrscheinlich ähnlich der oben aufgeführten Variante – informiert.

Genial nicht wahr? Wäre hierzulande wahrscheinlich “noch erfolgreicher” als die “Freunde empfehlen”-Funktion aus vergangenen Tagen… Insbesondere wo gerade einmal 8% der Consumer den Unternehmen bei der Speicherung ihrer Daten vertrauen. Naja… immerhin relativiert sich das Ganze durch den augenzwinkernden Ton auf der Thrillist.com-Website (“… up to 50 … Now, damnit!“). ;-)

3. Anmelde-Formular sukzessive per Layer einblenden

Für mich persönlich sind Ajax-Webseiten, bei denen nicht mehr bei jedem Klick ganze Seiten sondern nur noch Teile nachgeladen werden ein Seegen. So geht vieles schneller und es bleibt einfach übersichtlicher. Eine Variante mit Ajax-ähnlichen Vorteilen sind CSS-Ebenen, die bei Bedarf über ein Ereignis (z.B. Mausklick) auf der Webseite ein- oder ausgeblendet werden.

Beides kann man sich auch für die Gestaltung des Formulars für die Newsletter-Anmeldung zunutze machen, wie der Reiseanbieter Expedia.de auf der Webseite sehr schön mit einem prominenten Hinweis auf den Newsletter-Service zeigt:

1. Formularfeld für die E-Mail-Adresse

1. Formularfeld für die E-Mail-Adresse

2. Beim Klick in das E-Mail-Feld klappen weitere Felder auf

2. Beim Klick in das E-Mail-Feld klappen weitere Felder auf

3. Datenschutzbestimmungen werden als Layer eingeblendet

3. Datenschutzbestimmungen werden als Layer eingeblendet

4. Bestätigung nach dem Klick auf Ok

4. Bestätigung nach dem Klick auf Ok