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Trickreiche Landing-Page für höhere Conversion?

Die Landingpage einer wohl eher zweifelhaften E-Mail-Lead-Kampagne:

Landingpage

Landingpage

Klar – keiner ist multiplen Einkommens-Strömen gegenüber abgeneigt. ;-) Aber der Rezipient hat oft nicht die Zeit, sofort alle klangvollen Infos in voller Ausführlichkeit in sich aufzusaugen. Bei mir etwa reihte die Seite sich vorgestern in haufenweise weiterer Browser-Reiter ein. In der Regel wäre sie dann abends mit anderen nur kurz gesichteten Seiten geschlossen worden. Schade!

Doch nicht diese Seite. Diese Seite wartet mit einigen findigen Tricks & Effekten auf, von denen ich die ersten beiden für sich genommen interessant finde. Denn hierdurch ergeben sich zwei weitere von vielen Mini-Bausteinen, mit denen die Umwandlungsrate von Besuchern zu Leads optimiert werden kann.

Was passierte?

  1. Die Page reibte sich mir nach mehr als 50 (!) Minuten, in denen sie als Tab im Browser schlummerte mit einer Nachrichten-Box wieder unter die Nase: “Hey – du hast mich vorhin geöffnet aber scheinbar wieder vergessen. Ich habe noch was zu bieten!” – “Jo stimmt…“.
  2. Cool: Nach Wegklicken der Nachrichten-Box scrollte der Browser wie von Geisterhand über die geldwerten Tipps hinweg ans Ende der Seite zum Registrierungsformular, das sodann noch einmal effektvoll aufblitzte und so die Aufmerksamkeit des Betrachters sofort auf sich zog: “Hierhin gucken, ausfüllen und profitieren!” – “äh.. Neee…;-)

    Formular

    Formular

Test it!

Ich habe das Ganze mal in einer save-Variante – ohne Popups sowie Formularfunktionalität – und mit einem von 50 Minuten auf 10 Sekunden reduzierten Countdown konserviert. Aufrufen, weiteren Tab im Browser öffnen und ein paar Sekunden warten…

http://bit.ly/4ysTGT

Nice, oder? Gerade Scrolling sowie Formular-Highlighting kann IMHO was…

Studie: Konversionsraten von Spam

Es gibt erfahrungsgemäß immer jemanden, der drauf reinfällt, wie z. B. das jüngste Beispiel der geneppten Österreicherin wieder belegt. Dennoch wäre es doch mal interessant zu wissen, wie “erfolgreich” eigentlich V!4GRa & Co. im E-Mail-Posteingang sind. D. h. genauer: welchen Aufwand X muss ein professioneller Spammer eigentlich betreiben, um den Erfolg Y zu erzielen.

Dieser Frage ist Ende 2008 die “Systems and networking group” der UCSD Jacobs School in einem wissenschaftlichen Experiment nachgegangen. Der Erfolg Y wurde dabei im Rahmen von drei Spam-Kampagnen definiert als:

  1. Einschleusung eines bösartigen Trojaners auf dem PC über eine Grußkarte
  2. Einschleusung eines Trojaners über eine Aprilscherz-E-Mail
  3. Online-Bestellung von pharmazeutischen Produkten

Im Rahmen des Versuchs infiltrierte die Gruppe einen Teil des Storm Botnet und versendete – im Dienste der Wissenschaft – hierüber mehr als 350 Mio. Spam-Mails.

Die Ergebnisse zur Konversion:

  • 1 von 12.5 Mio. Pharma-Spam-Mails führte zur Bestellung.
  • 1 von 265.000 Grußkarten führte zu einem infizierten PC.
  • 1 von 178.000 Aprilscherz-Mails führte zu einem infizierten PC.
  • Bemerkenswert: jeder 10., der eine infizierte Webseite besuchte, hat eine ausführbare Datei heruntergeladen und ausgeführt.

Nach 26 Tagen und 350 Mio. versandten Mails entstanden 28 Verkäufe bzw. 2.731,88 $ Umsatz.

Der detaillierte Report “Spamalytics: An Empirical Analysis
of Spam Marketing Conversion
” kann hier heruntergeladen werden:
http://www.icsi.berkeley.edu/pubs/networking/2008-ccs-spamalytics.pdf
(pdf, 12 S., 1.9mb)

(Via ReturnPath.net)

Studie: Konversionsraten deutscher Online-Shops

Studie: Konversionsraten deutscher Online-Shops (Quelle: web-arts.com)

Studie: Konversionsraten deutscher Online-Shops (Quelle: web-arts.com)

Der Neue-Medien-Dienstleister Web Arts AG präsentiert die Ergebnisse der Studie “Konversionsraten deutscher Onlineshops”. Als Kern-Ergebnis wird festgestellt, dass sich die Umwandlungsraten von Website-Besuchern zu Käufern insgesamt auf sehr niedrigem Niveau bewegen und hier ein sehr großes Optimierungspotenzial seitens der Shopbetreiber schlummert. Ein paar Benchmarks aus der Studie:

  • Insgesamt wurden Ø 3% der Besucher zu Käufern
  • Gesundheitsfördernden Produkte zeigten mit 5,8% die beste Umwandlungsrate
  • Der Bereich Elektronik konvertierte mit 1,9% am schlechtesten

Die Studie wurde vom Hightext Verlag veröffentlicht und ist für 490,– EUR hier erhältlich:
http://www.ibusiness.de/shop

(Via ECIN)