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Die erste E-Mail in Deutschland…

Dank Medien-Omnipräsenz ist es an keinem vorbeigegangen: Happy Birthday, liebe E-Mail nochmal nachträglich; ¼ Jhd. alt ist sie am 3.8.09 (oder 2.8.? ;-) ) geworden und ist nun beliebteste Anwendung im Netz! Sympathischer Weise erreichte Michael Rotert dieser Meilenstein der Geschichte mit einem Typo: “Wilkomen im CSNET!” ;-) .

Kult: Die erste E-Mail in Deutschland vom 3.8.94, 10:14 Uhr (Quelle: KIT - Karlsruhe Institute of Technology)

Kult: Die erste E-Mail in Deutschland vom 3.8.84, 10:14 Uhr (Quelle: KIT - Karlsruhe Institute of Technology)

Merci an den Urheber KIT – Karlsruhe Institute of Technology für die Genehmigung. (Ich fühle mich, als hätte ich gerade ein Panini-Sammelalbum vervollständigt. Moment mal… das von 1984 habe ich glaube ich sogar noch… *wühl*)

Inbox: lustige Transaktionsmail & OTTO MaFo & Dynamische Bilder

Medimops

Medimops mit sympathischer Transaktions-/Bestellbestätigungs-E-Mail

Medimops mit sympathischer Transaktions-/Bestellbestätigungs-E-Mail

Datum, Uhrzeit: 06.08.2009, 19:20 Uhr
Betreff: Beim Mops bestellt: Flags (Special Pre-Release) Audio CD Dead Guitars
Bemerkung: Transaktionsmails, wie zum Beispiel eine Bestellbestätigung stehen in der Wertschätzung der E-Mail-Empfänger an oberster Stelle, wie eine Studie in den USA jüngst ergab. Was vielen E-Mails fehlt, aber in meinen Augen mit das wichtigste Element ist, ist Persönlichkeit. Eine Möglichkeit, Persönlichkeit zu erzeugen, ist sicher der Humor. Nico Zorn hatte hier bereits ein schönes Beispiel von CD Baby aufgeführt, in dem Humor in einer Bestellbestätigung (die höchste Aufmerksamkeit genießt) schön eingesetzt wurde. Die Website Medimops liefert ein weiteres Beispiel (Danke an meinen Kollegen für den Hinweis und die Weiterleitung).
Ich meine: frisch!

OTTO

OTTO nutzt E-Mail-Kanal geschickt zur Marktforschung

OTTO nutzt E-Mail-Kanal geschickt zur Marktforschung

Datum, Uhrzeit: 30.07.2009, 17:05 Uhr
Betreff: Ihre persönliche Einladung zur Online-Befragung
Bemerkung: Geschickt nutzt der Versandhändler OTTO den E-Mail-Marketing-Kanal, um Wissen über die Kundenpräferenzen zu generieren (und den Flash-Online-Katalog zu testen?). Der Newsletter-Abonnent wird hier zum Insider, indem er – zur “Modeumfrage” eingeladen – einen exklusiven Vorab-Blick in den unveröffentlichten neuen Katalog werfen darf. Fazit: Interessant! (Danke nochmals an meinen Kollegen! :-) )

TigerDirect

TigerDirect: Bildersetzung "Ausverkauft"

TigerDirect: Bildersetzung "Ausverkauft"

Datum, Uhrzeit: 9.7.09, 20:05 Uhr
Betreff: NEW: 17″ HP Core 2 Duo Laptop…Not $1319…Only $699, includes Wifi Printer, Case & N Router
Bemerkung: TigerDirect ersetzte in diesem Beispiel das Produkt-Image durch ein Bild mit einem “Ausverkauft“-Hinweis, sobald das Produkt nicht mehr verfügbar war. Dies gibt dem sonst recht statischen E-Mail-Marketing-Kanal einen weiteren dynamischen Touch. Zudem unterstreicht es die Glaubhaftigkeit einer künstlichen Verknappung (“Nur noch bis Montag!”, “Nur noch 200 Stück”, …) für zukünftige E-Mails. Zu den Nutzungsmöglichkeiten dynamischer Bilder hat Mark Brownlow bereits bereits einige Gedanken niedergeschrieben.
Auch hier meine ich: interessant!

DMM: E-Mail-Marketing gewinnt 28,6% mehr Nutzeranteile

Die Deutsche Post AG veröffentlichte die jährliche Studie “Dialog Marketing Monitor 2009“, für die aktuell 3337 deutsche Unternehmen unter anderem bezüglich der Medienstruktur und des Volumens ihrer Werbeaufwendungen befragt wurden.

Die Studie kann hier bestellt und kostenlos heruntergeladen werden:
http://www.deutschepost.de/dmm
(pdf, 92 Seiten, 9mb)

Auszug aus den Ergebnissen:

  • Die Werbebudgets sanken um 2,8% von 83,2 Mrd. Euro (2007) auf 80,9 Mrd. Euro (2008).
  • Die Werbestrukturen blieben dabei weitestgehend konstant, d.h. die 2,8% Budget-Kürzung entfiel auf alle Instrumente, nicht nur auf besonders teuere (wie TV-Werbung).
  • Die E-Mail-Marketing-Nutzeranteile erhöhten sich von 14% (2007) auf 18% (2008) – ein relativer Zuwachs von 28,6% (vgl. S. 14).
  • Absolut jedoch sanken die E-Mail-Marketing-Werbeaufwendungen von 2,8 Mrd. Euro (2007) um ca. 10% auf 2,5 Mrd. Euro (2008) (vgl. S. 15).
  • Kosten werden allgemein zunehmen internalisiert: das Budget für externe Kosten sank von 58,6 Mrd. Euro (2007) auf 55,2 Mrd. (2008). Mit einem Minus von 5,8% sank dieses somit doppelt so stark wie der Gesamtwerbemarkt.
  • E-Mail-Marketing ist besonders inhouse-Sache und besitzt mit nur 38% den geringsten Anteil externer Kosten unter allen untersuchten Instrumenten (vgl. S. 26). Allerdings wird dieser Bereich – gegen den Trend – zunehmend in professionelle Hände gegeben: die externen Kosten insbesondere für Planung und Konzeption sowie Produktion stiegen um 17% gegenüber 2007.

(Via Absolit)

Dialog Marketing Monitor Studie 21