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Inbox: ModeUndPreis testet sich zum Erfolg

Letztendlich bedeutet gutes E-Mail-Marketing aber immer fortlaufendes “Testen, Testen, Testen“, um fundierte Erkenntnisse darüber zu erlangen, was im Hinblick auf die Marketing-Ziele besser funktioniert. Warum auch nicht? In der Regel sind Tests mit dem Medium E-Mail ein Klacks…

Mitunter lohnt auch ein Blick in Richtung dessen, was Dritte so treiben, um Anhaltspunkte für Verbesserungen des eigenen Newsletters zu erhalten. Spannend fand ich z. B. die positive Entwicklung des ModeUndPreis.de-Newsletters in den vergangenen Wochen in meinem Thunderbird-Vorschaufenster. Anbei ein paar Screenshots mit Hinweisen zu einigen Änderungen, die ich bemerken konnte:

2.7.09 (und davor):

ModeUndPreis.de-Newsletter vom 2.7.09

ModeUndPreis.de-Newsletter vom 2.7.09

14.7.09:

Ausgabe vom 14.7.09

Ausgabe vom 14.7.09

  • Versand nun über einen professionellen Dienstleister (hier: optivo icon_twitter1)
  • “-Navi” enfernt in den Titeln der Navigations-Punkte (“Herren-Navi” wurde zu “Herren”)
  • Newsletter nun insgesamt linksbündig und schmaler
    (Breite von ca. 900 auf ca. 700 Pixel verringert; somit kein horizontales Scrollen mehr nötig bei 1024×768 und Standard-Layout mit Vorschaufenster unten; vgl. auch den vorangegangenen Artikel zu den Gedanken zur optimalen Newsletterbreite)
  • “To:” im Header nur noch die Empfänger E-Mail, nicht mehr “Vorname Name <E-Mail>”
  • Anrede von “Liebe Frau…” zu “Sehr geehrte Frau…” geändert
  • Abmessungen für die Masthead-Grafik angegeben sowie
    title

    -Text spezifiziert (wenn auch mit “Kopf” nicht besonders aussagekräftig für den Leser)

16.7.09:

Ausgabe vom 16.7.09

Ausgabe vom 16.7.09

  • Überflüssige
    alt

    -Texte über Bildern entfernt, wie “Linie

  • Newsletterbreite auf 610 Pixel geschrumpft
  • Zeichenkodierung geändert von UTF-8 auf ISO-8869-1 (vgl. zu den Vorteilen auch den vorangegangenen Artikel)

21.7.09:

Ausgabe vom 21.7.09

Ausgabe vom 21.7.09

  • Die Navigation wurde optisch gepimpt und mutet nun hübscher an. Dazu ist das Layout nun identisch zu dem auf der Website, sodass ein nahtloser Übergang plus Wiedererkennungswert nach dem Klick gewährleistet sind.
  • Der Font für das Editorial wurde von Arial auf Verdana gewechselt.
  • Für die Masthead-Grafik wurde ein
    alt

    -Text (“Mode & Preis“) spezifiziert. Die Grafik fällt nun bei unterdrückten Bildern auf

    alt

    -Text-Größe zusammen und beansprucht somit nicht mehr unnötig wertvollen Platz im Vorschaufenster.

23.7.09 (und danach):

Ausgabe vom 23.7.09

Ausgabe vom 23.7.09

  • Es findet sich – wie in vergangenen Ausgaben auch schon mal – bereits im Editorial (mindestens) eine verlinkte Handlungsaufforderung. Eine gute Möglichkeit, um auch im Vorschaufenster bereits auf den ersten kurzen Blick Reponse zu forcieren – nicht zuletzt da der Teaser/das Editorial kurz, knackig und charmant und damit gut scanbar ist…
  • Der Absender-Name lautet nun “Mode & Preis” statt “Mode & Preis Newsletter”

Inbox: OTTO mit personalisiertem Bild & Tchibo testet & STATIK mit mehrsprachigem Creative

OTTO mit Bildpersonalisierung

OTTO: Bildpersonalisierung zu Ostern

OTTO: Bildpersonalisierung zu Ostern

Bildpersonalisierung

Bildpersonalisierung

Kommentar: OTTO bedient sich der responsesteigernden Wirkung von Personalisierungen, die kürzlich noch von Newsmarketing untersucht wurde (vgl. vorangegangener Beitrag). Der Oster-Newsletter enthält in der Masthead-Grafik den Vornamen des E-Mail-Empfängers, der so in das Osterthema eingebettet wurde. Anbieter für derartige Lösungen sind beispielsweise eCircle und Mailingwork, die beide scheinbar DirecType lizensiert haben. Danke an meinen Arbeitskollegen Sascha für den E-Mail-Hinweis. :-)

Apropos Ostern: Sascha hatte auch noch dieses nette Pfund diesen netten Fund im Posteingang:

Leckeres After-Oster-Ei... ;-)

Leckeres After-Oster-Ei... ;-)

ihhh… Die Betreffzeile kann man aber auch wirklich in den “falschen Hals” bekommen. Erinnerte mich spontan an dieses Video. Nichts für ungut… ;-)

Tchibo testet…

... auch Tchibo muss testen...

... auch Tchibo muss testen...

Datum, Zeit: 11.04.2009, 08:21 bzw. 9:27 Uhr
Betreff:
5,- (bzw. 10,-) Euro Ostergutschein und bis zu 49 % beim Kauf von Damenmode sparen!
Kommentar:
Testen, testen, testen sollte die Maxime jedes E-Mail-Marketers sein; das machen übrigens auch die ganz großen wie Tchibo. Was wohl im Hinblick auf die Conversion besser lief? PS: Um der Frage zuvor zu kommen… Nein, ich trage keine Damenmode. ;-)

Mehrsprachiges Creative…

STATIK: Mehrsprachiges Werbemittel (Quelle: CampaignMonitor.com)

STATIK: Mehrsprachiges Werbemittel (Quelle: CampaignMonitor.com)

Daneben gibt es wieder mal interessanten Zuwachs in der Creative-/Newsletter-Gallerie von Campaign Monitor: Die E-Mail “Kunstenfestival des arts” kommt in drei Sprachen daher. Auf jeden Fall eine Erwähnung wert, nicht zuletzt da wir derzeit auch gedenken, mit Segmentierungen nach Ethnien in unseren Listen eine gezieltere Ansprache von z.B. türkischstämmigen Deutschen zu testen.

GetElastic: 5 Tipps fürs Testen von E-Mails

Linda Bustos vom kanadischen E-Commerce-Dienstleister Elastic Path verrät in ihrem Get Elastic-Blog in einem 10-minütigen Präsentationsvideo einige Tipps und Tricks plus nützliche Links zum sinnvollen Testen von werblichen E-Mails:

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Inhalt:

  1. Haupt-Unterschiede fokussieren (Makro- vs. Mikrovariablen)
  2. 5:00 min: Segmentieren
  3. 7:15 min: Passende Landingpages nutzen
  4. 8:00 min: Offline-Conversions verfolgen
  5. 8:35 min: Testen, testen, testen…

(Via BeRelevant!)