MarketingSherpa: Email Awards 2009 Gallerie

Der amerikanische Research-Spezialist MarketingSherpa veröffentlichte die Gallerie mit den 43 besten E-Mail-Kampagnen, die in verschiedenen Kategorien auf dem diesjährigen Email Marketing Summit in Miami gekürt wurden. Die Gallerie enthält zu jedem Gewinner ein PDF mit Erläuterungen zur Kampagne und zu den Gründen für die Wahl zum Gewinner.

Zur Gallerie:
http://www.marketingsherpa.com/article.php?ident=31179

Übrigens: am 12. und 13.05.09 wird besagter Email Marketing Summit zum ersten mal auch in Deutschland stattfinden. Infos zur “Pflicht-Veranstaltung” für E-Mail-Marketer in München gibt es hier:
http://www.sherpastore.com/germany-email-summit.html

Jemand dort? 🙂

Design: E-Mails und Soziale Netzwerke

Eine Herausforderung des E-Mail-Marketings 2009 ist die Abwanderung von Nutzungszeit aus dem E-Mail-Posteingang in die sozialen Netzwerke wie Facebook, MySpace oder Xing (vgl. Beiträge in der Kategorie “Soziale Netzwerke“). Die Herausforderung kann aber auch als Chance gesehen werden, indem beide Kanäle sinnvoll miteinander verknüpft werden, sodass sie sich ergänzen. So könnten z. B. Ihre E-Mail-Inhalte als persönliche Empfehlungen der Leser aus dem Posteingang per Mausklick in den Sozialen Netzwerken weitergereicht werden (E-Mail → Netzwerk). Oder andersrum können über Gruppen und Fanseiten Opt-Ins fürs E-Mail-Marketing generiert werden, wie Papa Johns zeigte (Netzwerk → E-Mail).

Wie die Verknüpfung gestalterisch von E-Mail → Netzwerk im Newsletter aussehen könnte, haben sich Chad White und Amy Evenson, die dies passend als “Soziales E-Mail Design” betitelt, in ihrem Posteingang angeschaut und im Blog festgehalten:

[Update 04.06.09:]
Weitere Sammlungen:

  • MailChimp.com: “10 examples of e-newsletter footers and headers with social links”

PS: Der E-Mail Service Provider Rabbit eMarketing veranstaltet am 30.4.09 um 11:00 Uhr erneut ein kostenloses Webinar zum Thema “Soziale Netzwerke verändern die Kommunikation. Und Ihr E-Mail Marketing”. Zur Anmeldung für Interessierte geht’s hier:
http://www.rabbit-emarketing.de/knowhow/rabbinar

ESPC: MD5-Pflicht bei Austausch von E-Mail-Sperrlisten

Ich finde es immer wieder erschreckend, mit welcher Selbstverständlichkeit vor dem Hintergrund von Datenschutzmissachtung und Missbrauchsmöglichkeiten E-Mail-Adressen in Negativlisten (Abmelder, Beschwerden, …) zwischen (E-Mail-)Werbetreibenden, Agenturen und Versendern herumgereicht werden. Obwohl dies absolut unnötig ist, da es einfache Möglichkeiten gibt, einen Abgleich auch mit verschlüsselten E-Mail-Listen durchzuführen (vgl. vorangegangener Artikel). Und das Thema Datenschutz ist seit Monaten in Deutschland eh eines für sich… In Österreich ist der Abgleich mit einer verschlüsselten Sperrlisten scheinbar schon eher Usus, wie Roland berichtete.

Die Email Sender & Provider Coalition (ESPC) etabliert gerade einen verbindlichen Standard für seine Mitglieder, der eine Verschlüsselung per MD5 beim Austausch von Sperrlisten bis Ende des Jahres vorsieht:

“We are encouraging ESPC members to work on the implementation of the standard throughout the year…” (…) By announcing this encryption standard, the ESPC joins OTA in its call for businesses to adopt more stringent data protection practices, including the encryption of customer data. (…) Based on the recommendation of the ESPC Technology Committee, the ESPC Board has identified MD5 encryption as the minimum encryption standard …

Sollte dies nicht auch für Deutschland als verpflichtender Standard in Betracht gezogen werden? Ein Fall für den DDV…?

(Via Deliverability.com)

Video-Emails: Veranstaltungshinweise Mai 2009

Display-Advertising Klickraten in Europa: Video-Ads vorne (Quelle: eMarketer.com[1])

Display-Advertising Klickraten in Europa: Video-Ads vorne (Quelle: eMarketer.com |1|)

Das Thema “Nutzung von Videos im E-Mail-Marketing” (vgl. vorangegangene Artikel zu diesem Thema) finde ich persönlich extrem spannend. Mit Videos lassen sich auf engstem Raum eine Vielzahl von Text-, Bild- und Audio-Informationen integrieren, was bei gleichsam erhöhter Aufmerksamkeitswirkung positiv auf die Response wirkt. Eine gute Performance von Videos bestätigte auch eine Studie von eMarketer/ADTECH (März 2009), nach der Video-Ads klassischen Werbemittelformaten bzgl. der Click-Through-Rates überlegen sind (vgl. Abbildung). Hört sich gut an…? Yep – zumindest in der Theorie, denn die Potenziale im Rahmen des E-Mail-Marketings schlummern derzeit noch vor sich hin… 😉 In diesem Zusammenhang zwei Veranstaltungstipps:

(1) Webinar: Video in Email

Goodmail bietet seit kurzem CertifiedVideo (CeV) an, mit dem echte Videoclips in E-Mails eingebettet werden können (vgl. vorangegangener Beitrag). Der Service beschränkt sich derzeit noch auf AOL. In Kürze wird Yahoo! folgen. Gespräche mit Microsoft (Hotmail/Live) und web.de laufen bzw. sind geplant.[2] Im Zusammenhang mit dem Start des Services veranstaltet das Email Experience Council des amerikanischen Dialogmarketingverbandes ein kostenloses Webinar für Interessierte: Video-in-Email: Bringing the Best of the Web to the Inbox.

Datum, Zeit: 13.5.09, 20:00 Uhr
Sprecher:

  • Peter Horan, CEO, Goodmail Systems
  • Pete Sheinbaum, CEO, DailyCandy

Mehr Infos sowie (kostenlose) Registrierung:
http://www.emailexperience.org/index.php?mact=Calendar,cntnt01,default,0&cntnt01year=2009&cntnt01month=4&cntnt01event_id=146&cntnt01display=event&cntnt01lang=en_US&cntnt01returnid=34

CertifiedVideo Beispiel

CertifiedVideo Beispiel

CertifiedVideo (u.a. mit Peter Horan 😉 ) testen:

(2) Video-Einsatz im Online Marketing

Die Veranstaltung des AK Online Marketing des eco Verbandes verspricht einige interessante Vorträge sowie anregende Diskussionen zum Topic unter der Moderation von Dr. Torsten Schwarz. Ich freue mich sehr darauf, hier auch ein paar Worte zum Thema “Videos im E-Mail-Marketing” verlieren zu dürfen. 🙂

Datum, Zeit: 18.05.09, 13:30 Uhr
Ort: Frankfurt (DE-CIX)
Vorträge:

  • Ingo Schloo, businessworld.de &zentrada.de
  • Ibrahim Evsan, sevenload.de
  • Tim Buchholz, Plattform-A GmbH
  • Andreas Meyer, make.tv
  • Christine Rogge, T-Systems Multimedia GmbH
  • René Kulka, DZ-Media Verlag GmbH
  • John Oliver Raap, Adobe Systems GmbH

Infos:
http://www.eco.de/veranstaltungen/1164_6068.htm

PS: Jemand vor Ort? 🙂

Fußnoten

[1] Vgl. den Artikel “The Latest Ad Click Count” auf eMarketer.com vom 11.03.2009.

[2] Per Auskunft von Goodmail.

Entdeckung: Bot-Netz mit 1,9 Mio. Zombie-PCs

Wer suchet, der findet – die kanadischen Sicherheitsexperten von Finjan haben ein von 6 ukraninischen Hackern kontrolliertes Botnetz bestehend aus 1,9 Mio. PCs in Unternehmen, Regierungseinrichtungen (77 .gov Domains) und bei Privatleuten entdeckt:

The malware is … enabling them to … to execute almost any command on the end-user computer as they see fit, such as: reading emails, copying files, recording keystrokes, sending spam, making screenshots, etc.

Die Schadsoftware infiziert Windows XP-Rechner und hat es dabei primär auf den Internet Explorer abgesehen, der auf 3 von 4 infizierten Rechnern als Browser genutzt wird. Die Software wird derzeit nur durch 4 von 39 Antivirus-Programmen entdeckt…

PS: IMHO noch einmal ein Beispiel dafür, dass sensible Daten nicht in (unverschlüsselte) E-Mails gehören.

(Via n-tv.de)

Loren McDonald: E-Mail Marketing Trends

Was Loren McDonald vom ESP Silverpop zum Thema E-Mail Marketing schreibt, hat stets Hand und Fuß. Ein Blick in seine Präsentation vom 21.4.09 zum Thema Trends und Herausforderungen im E-Mail-Marketing lohnt daher. Neben vielen schönen Beispielen aus dem Posteingang warten die Slides auch mit dem ein oder anderen Schmunzler auf – getreu dem Motto: Humor ist der Schlüssel für die Fakten zum Hirn. 😉

[vodpod id=Groupvideo.2412850&w=425&h=350&fv=]

Auszug aus dem Inhalt:

  • Trends
    • Stetig steigendes E-Mail-Volumen
    • E-Mails und Angebote sind zunehmend austauschbar/undifferenziert (“20% Rabatt!”)
    • Anzahl an Kommunikationskanälen ist rasant gewachsen (Facebook, Twitter, …)
    • Mobile Endgeräte gewinnen Verbreitung
    • Informationsüberflutung
    • ROI von E-Mail dennoch vielversprechend im Mix
  • Erfolgsfaktoren
    • Die richtigen Daten erheben und auch nutzen (Geschlecht, Alter, …) [lol @ S. 36 😀 ]
    • Von Trigger-E-Mails profitieren
    • E-Mails empfehlenswert machen
    • Persönlichkeit entwickeln
    • Einfache & klare Handlungsaufforderungen
    • Botschaften auch ohne Bilder kommunizieren

Ohne Ende E-Mail-Marketing via Twitter

Twitterpopularität gemessen am Suchvolumen (Quelle: Google Insights)

Twitterpopularität gemessen am Suchvolumen (Quelle: Google Insights)

Wann hat man zuletzt Netzweffekte derart stark wirken sehen, wie bei dem Mikroblogging-Dienst Twitter…? In wenigen Monaten explodierte die Nutzerzahl in schwindelerregende Höhen – eine Entwicklung, die natürlich auch nicht an den E-Mail-Marketern vorübergeht. 🙂 Nico Zorn sammelt im EmailMarketingBlog.de gerade die Channels von Twitterern zum Thema E-Mail-Marketing

Stay tuned:
http://www.emailmarketingblog.de/2009/04/21/e-mail-marketer-auf-twitter/

PS: Ich bin natürlich auch dabei, allerdings eher als passiver “Lurker” – Makro-Blogging reicht mir momentan noch aus… 😉

PPS: Wie Sie Twitter praktisch im Rahmen von Empfehlungen Ihrer E-Mails durch Ihre twitternde Leserschaft nutzen können, erfahren Sie im vorangegangenen Artikel.

PPPS: Ein paar Tipps, die Sie ggf. beim Start im Twitter-Netzwerk beachten sollten, finden Sie auf Absolit.de im Beitrag von Torsten Schwarz: http://absolit.de/Twitter.htm

Checklisten: Was gilt es bei der Adressmiete zu beachten?

Email Marketing Tips #1/52

BlueSkyFactory: Email Marketing Tips #1/52

Vor einigen Wochen flatterte mir der erste von 52 wöchentlichen Email Marketing Tips von BlueSkyFactory ins Postfach:

Don’t buy or rent your list.

… heißt es dort. SpamPal hatte die E-Mail, deren Inhalt ein wenig unreflektiert daher kommt vorsichtshalber schon einmal als “Spam” getaggt… 😉

Dem ersten Teil des Satzes (“Don’t buy…”) kann zugestimmt werden, da das Nutzungsrecht eines E-Mail-Adressbestandes generell und ausschließlich bei dem liegt, der die Daten erhoben hat. Und dieses Recht ist nicht übertragbar. Sprich: die Absender-Adresse bei einer E-Mail muss immer diejenige des Listeigner sein. Ein Adresskauf ohne anschließendes Nutzungsrecht macht wenig Sinn und kann daher nicht stattfinden.

Allerdings kann der Inhalt einer E-Mail “gemietet” werden und aus der Werbebotschaft des Mieters bestehen. Im Rahmen der Adressmiete können Marketing Manager aller coleur so relativ einfach den E-Mail-Marketing-Kanal in die Mediaselektion für ihre Kampagnen mit einfließen lassen – auch und gerade ohne über einen eigenen Adressbestand zu verfügen. Hiervon per se abzuraten (“Don’t rent…”), ist sicher überzogen (man muss dazu sagen, dass diese Sichtweise im angelsächsischen Raum sehr verbreitet ist). Allerdings zieren auch hierzulande viele schwarze Schafe den Markt, die Daten mit fragwürdigen Methoden erheben oder deren Versandmethoden und Listpflege die Aussicht auf eine erfolgreiche Kampagne minimieren. Eine gesunde Portion Vorsicht bei der Wahl des Listeigners im Rahmen einer Adressmiete ist auf alle Fälle angebracht. Ansonsten drohen Imageschäden (“Spam”), Abmahnungen etc. …

Marketing-Boerse.de: Anbieter-Übersicht für die Adressmiete (Quelle: Marketing-Boerse.de)

Anbieter für die Adressmiete (Quelle: Marketing-Boerse.de)

Torsten Schwarz von Absolit veröffentlichte heute eine Übersicht über “Anbieter Permission-basierter E-Mail-Adressen”, die eine Liste seriöser und bekannter Anbieter aus dem deutschsprachigen Raum enthält. Die Liste wurde auf Basis einer WWW-Umfrage (n=369) zusammengestellt. <Werbung AN> Wir sind natürlich auch dabei. 😀 </Werbung AUS>

Zur Fragestellung “Wann ist bei der Adressmiete Vorsicht geboten?” gab es in der Vergangenheit schon einige interessante Beiträge. Ken Magill gab in einer Kolumne im DirectMag einige Tipps; dem gleichen Thema widmeten sich Jeanne Jennings auf ClickZ.com und Nico Zorn im EmailMarketingBlog.de.

Anbei eine kleine Checkliste, bei deren Beachtung einer erfolgreichen E-Mail-Kampagne nichts mehr im Wege stehen sollte… 🙂

Die Firma / Der Anbieter

  • Vorsicht, wenn der E-Mail-Kontakt nicht über eine Firmen-E-Mail-Adresse, sondern z.B. über einen Webmailer-Account wie Googlemail) läuft
  • Vorsicht, wenn die Firma komplett unbekannt ist – keine Messepräsenzen in der Vergangenheit z.B. auf der OMD, keine Fachbeiträge…
  • Vorsicht, wenn die Firma noch nicht lange exisitiert…
  • Vorsicht, wenn die Firma (oder die Websites, über die die Daten generiert werden) im Impressum statt einer phsyischen eine Briefkasten-Adresse z.B. außerhalb von Europa hat…
  • Seien Sie skeptisch, wenn die Website der Firma keine Infos über die Personen, die für den E-Mail-Versand zuständig sind (“Team”-Link auf der Website) bietet, anhand derer Sie sich z.B. über eben diese Personen informieren können.
  • Welche Referenzen weist der Anbieter auf? Prüfen Sie diese ggf., in dem Sie bei den genannten Firmen nachfragen.
  • Ist der Anbieter Mitglied in Branchen-Organisationen, wie dem BVDW oder dem DDV und hat der Anbieter den “Ehrenkodex E-Mail-Marketing” des DDV unterzeichnet?
  • Reputation: Ferner sollte vorher ein Blick in einschlägige Foren, Blogs und Reputation-Services geworfen werden um zu schauen, ob der Anbieter nicht schon “seinen Ruf weg” hat. Nutzen Sie beispielse die Suchfunktion auf:

Die Liste / Der E-Mail-Verteiler

  • Vorsicht, wenn der Anbieter Ihnen keinen Test der Liste einräumt
  • Vorsicht, wenn dem Anbieter egal ist, was Sie bewerben möchten; ein seriöser Marketer achtet darauf, dass auch die beworbenen Angebote relevant für seine Leserschaft sind.
  • Wie verhält sich der angebotenen Preis für die Adressmiete im Vergleich zum üblichen Marktpreis (Angebote vergleichen!)? Ist er weit unterdurchschnittlich, wird dies sicher seinen Grund haben…
  • Seien Sie skeptisch, wenn Ihnen überdurchschnittlich hohe Performance-Kennzahlen als durchschnittliche Response genannt werden. Öffnungs- und Click-Through-Raten von weit mehr als 30% sind heutzutage – gerade bei größeren Versandvolumina – eher selten in werblichen E-Mails zu erzielen.

Die Versand-Infrastruktur

  • Gibt es für die Mail-Server Whitelisting-Zertifikate (Z. B. Certified Senders Alliance und/oder Senderscore)? Die Zertifikate signalisieren den ISPs die Einhaltung von Qualitätsstandards. Entsprechend kann die Performance/Response unterm Strich höher sein, als beim Versand über nicht-zertifizierte (“unbekannte”) Server. Ferner signalisiert Ihnen die Zertifizierung, dass beim Adressanbieter der Bereich E-Mail-Marketing professionell betrieben wird.
  • Prüfen Sie die Domains, über die Ihre Werbebotschaft später versendet wird sowie die IPs der Mail-Server auf Blacklist-Einträge:
  • Prüfen Sie die Reputation-Werte der Mail-Server des Anbieters, um im Vorhinein Hinweise auf Zustellungsprobleme bei den ISPs zu bekommen. Für Sie Tests durch z.B. via

Weitere Tipps:

  • Lassen Sie sich klipp und klar darlegen, über welche Websites (Gewinnspiele? Communitys?) die Adressen wie generiert (Double Opt-In oder nur Confirmed oder Single Opt-In?) wurden und in welcher Frequenz die Empfänger werblich angesprochen werden.
  • Wie alt sind die verwendeteten Adressen durchschnittlich? Je älter, desto schlechter in der Regel die Performance.
  • Wird die Liste mit redaktionellen Inhalten angemailt oder nur mit Werbung? Es kann davon ausgegangen werden, dass die Akzeptanz von Werbung im ersteren Fall höher ist.
  • Prüfen Sie die Websites und die dortigen Anmelde-Prozeduren auf Funktionalität sowie die Einhaltung aller gesetzlichen Rahmenbedingungen. Tragen Sie sich selbst in die Liste ein um zu schauen, was auf Ihrer E-Mail-Adresse in der Folge aufschlägt.
  • Lassen Sie sich eine Minimum-Response derart zusichern, dass bei Nichterreichen z. B. an die Nicht-Öffner nachversendet wird, bis die Öffnungsrate erreicht wurde. Seriöse Vermarkter kennen die Performance ihrer Listen, können den Erfolg für bestimmte Kampagnen vorab mehr oder weniger abschätzen und Ihnen somit auch das Risiko einer geringen Öffnungsrate nehmen.

Inbox: OTTO mit personalisiertem Bild & Tchibo testet & STATIK mit mehrsprachigem Creative

OTTO mit Bildpersonalisierung

OTTO: Bildpersonalisierung zu Ostern

OTTO: Bildpersonalisierung zu Ostern

Bildpersonalisierung

Bildpersonalisierung

Kommentar: OTTO bedient sich der responsesteigernden Wirkung von Personalisierungen, die kürzlich noch von Newsmarketing untersucht wurde (vgl. vorangegangener Beitrag). Der Oster-Newsletter enthält in der Masthead-Grafik den Vornamen des E-Mail-Empfängers, der so in das Osterthema eingebettet wurde. Anbieter für derartige Lösungen sind beispielsweise eCircle und Mailingwork, die beide scheinbar DirecType lizensiert haben. Danke an meinen Arbeitskollegen Sascha für den E-Mail-Hinweis. 🙂

Apropos Ostern: Sascha hatte auch noch dieses nette Pfund diesen netten Fund im Posteingang:

Leckeres After-Oster-Ei... ;-)

Leckeres After-Oster-Ei... 😉

ihhh… Die Betreffzeile kann man aber auch wirklich in den “falschen Hals” bekommen. Erinnerte mich spontan an dieses Video. Nichts für ungut… 😉

Tchibo testet…

... auch Tchibo muss testen...

... auch Tchibo muss testen...

Datum, Zeit: 11.04.2009, 08:21 bzw. 9:27 Uhr
Betreff:
5,- (bzw. 10,-) Euro Ostergutschein und bis zu 49 % beim Kauf von Damenmode sparen!
Kommentar:
Testen, testen, testen sollte die Maxime jedes E-Mail-Marketers sein; das machen übrigens auch die ganz großen wie Tchibo. Was wohl im Hinblick auf die Conversion besser lief? PS: Um der Frage zuvor zu kommen… Nein, ich trage keine Damenmode. 😉

Mehrsprachiges Creative…

STATIK: Mehrsprachiges Werbemittel (Quelle: CampaignMonitor.com)

STATIK: Mehrsprachiges Werbemittel (Quelle: CampaignMonitor.com)

Daneben gibt es wieder mal interessanten Zuwachs in der Creative-/Newsletter-Gallerie von Campaign Monitor: Die E-Mail “Kunstenfestival des arts” kommt in drei Sprachen daher. Auf jeden Fall eine Erwähnung wert, nicht zuletzt da wir derzeit auch gedenken, mit Segmentierungen nach Ethnien in unseren Listen eine gezieltere Ansprache von z.B. türkischstämmigen Deutschen zu testen.

Inbox: RTL nutzt Video Email für Programmvorschau

RTL nutzt Video-E-Mails als Programm-Teaser

RTL nutzt Video-E-Mails als Programm-Teaser

Datum, Zeit: 16.04.2009, 18:09 Uhr
Betreff:
Testen Sie Ihr Halbwissen
Kommentar:
RTL.de beschreitet innovative Werbe-Wege und weist per Video E-Mail 8 Tage vor der Austrahlung auf die Sendung “Oliver Pocher – Gefährliches Halbwissen” hin. An sich eine tolle Idee, aber an der Umsetzung hapert es… Warum?

Die Einbindung des Trailers erfolgte zum einen als eingebettetes

APPLET

(Java) mit Fallback-Grafik (vgl. Abbildung). Problem: ein solches APPLET wird lediglich in Lotus Notes 6.5 und 7 abgespielt. Eine weitere Referenzierung des Clips erfolgte durch das

dynsrc

Attribut des

IMG

-Tags:

&lt;img dynsrc="http://stream3.azionare.de/videomail/pocher/pocher.wmv" width="336" height="184" src="http://stream2.azionare.de/videomail/pocher/fallback.jpg" border="0"&gt;

Über das

dynsrc

-Attribut ist z. B. im Referenzwerk SelfHTML zu lesen:

… [dynsrc] ist ein proprietäres Microsoft-Tag, das aber vom Internet Explorer seit der Programmversion 2.0 interpretiert wird. Es gilt nur für Videodateien des Microsoft-Typs AVI und ist infsofern weitgehend auf die Windows-Welt beschränkt. Das HTML-Tag und seine Varianten werden hier nur noch der Vollständigkeit halber beschrieben. Bitte verwenden Sie dieses Tag nur noch in begründeten Ausnahmefällen.

Somit dürften alle E-Mail-Clients – außer Lotus Notes 6.5 und 7 [Applet] und Outlook 2002 sowie Outlook Express [dynsrc] – und auch die meisten Webmailer (außer Freenet, das per Auskunft des Technologie-Anbieters Azionare.de APPLETs darstellt) nur die Fallback-Grafik zeigen. Und die wurde nicht einmal verlinkt. Dass per kontrastarmer, kleiner Schrift unter dem Bild ein Link zur Browseransicht des Trailers existiert, dürfte vielen Lesern genauso entgangen sein wie die Möglichkeit, auf RTL.de sein eigenes Halbwissen zu testen (Link-Hervorhebung web-untypisch durch Fettdruck statt durch Unterstreichung).

Aber durch den Hinweis im Footer hat der Versender sich ja quasi gegen etwaige Fragen (“warum kann ich das Video nicht abspielen?”) eh verwehrt ;-):

Wenn Sie uns antworten möchten, klicken Sie bitte NICHT auf “Reply” oder “Antworten” in Ihrem E-Mail-Programm!

Zum Thema Videos in E-Mails habe ich ja bereits einige Beiträge verfasst. Resumee: Wer zur Zeit von dieser Möglichkeit Gebrauch machen möchte, sollte in meinen Augen

  • REI.com: Animiertes GIF als Video-Teaser (Quelle: In Anlehnung an RetailEmailBlog.com)

    REI.com: Animiertes GIF als Video-Teaser (Quelle: In Anlehnung an RetailEmailBlog.com)

    das Video zunächst stumm als (resourcen-optimiertes) animiertes GIF in die E-Mail einbinden (vgl. “Video E-Mail testen“). Ggf. kann der Clip dann im zweiten Schritt auf einer Landing-Page als “normales” Video mit Sound und den gängigen Videoplayer-Funktionalitäten bereitgestellt werden.
    Hinweis
    : Um Resourcen zu sparen empfiehlt es sich, längere Clips (> 30 Sekunden) in der E-Mail lediglich als gekürzte Teaser einzubinden, die z. B. mit einem Video-Fortschrittsbalken und der Aufforderung zu klicken, um das komplette Video zu sehen enden (vgl. rechtsstehende Abbildung bzw. REI.com-Videomail im RetailEmailBlog.com).

  • die Einbindung mit dem
    dynsrc

    -Attribut ausprobieren (immerhin kann hierdurch ein vollwertiges Video inklusive Sound abgespielt werden plus die unterstützenden Microsoft-Systeme genießen beachtliche Marktanteile unter den E-Mail-Clients) und ein animiertes GIF entsprechend als Fallback nutzen.
    Hinweis: Es mag sinnvoll sein, das Standardformat 320×240 mittels

    height

    und

    width

    zu halbieren und das animierte GIF entsprechend im Format 160×120 bereitzustellen, um die Größe gering zu halten. In jedem Fall sollte die Grafik bzw. das Video aber ordentlich verlinkt werden…

  • oder einfach auf ein verlinktes Fake-Player-Bild zurückgreifen, das ein aufmerksamkeitsstarkes Frame aus dem Clip enthält, welches wiederum in eine Videoplayer-Grafik eingesetzt und mit einem Abspiel-Knopf versehen wird (vgl. z. B. TigerDirect-Mailing im vorangegangenen Beitrag). Einfach, aber erfahrungsgemäß sehr wirksam. 😉

Nachtrag:
Zum Thema “Videos mittels dynsrc in E-Mails einbinden” gab es in der englischsprachigen Blogosphäre vor gut einem Jahr bereits eine Menge Buzz. Marketing Sherpa veröffentlichte damals eine Fallstudie, nach der eine Video-Email-Kampagne mit einer um mehr als 50% höheren Conversionrate auftrumpfen konnte. Hierbei wurde das Video in den E-Mails eingebettet mitversendet und offensichtlich per dynsrc-Attribut referenziert. Mark Brownlow mahnte zur Skepsis gegenüber den Ergebnissen der Studie. Später stellte Anna Yeaman noch einmal die zugrundeliegende Technik in der Video Email vor und machte erste Tests bzgl. der Unterstützung seitens der gängigen E-Mail-Clients.