Monthly Archives: February 2009

CSS-Support deutscher Freemailer

sitepackage:// hat die CSS-Unterstützung einiger im deutschsprachigen Raum verbreiteter Freemailer unter die Lupe genommen. Im Vergleich mit dabei:

  • GMX
  • Freenet
  • Web.de
  • Hotmail
  • Yahoo

Das Tutorial ist in zwei Teile gesplittet und hier abrufbar:

(Via EmailMarketingBlog.de)

Email Evolution Conference 2009 in Arizona

Im Westin Kierland Resort in Scottsdale, Arizona findet vom 9. – 11.2.09 die 2. Email Evolution Conference (EEC) des Email Expericne Councils statt. Dies bedeutet für alle namhaften US- (und teilweise auch europäischen) Email-Marketer: Austausch über neuste Statistiken, Forschungsergebnisse, Fallstudien und Strategien, bis es im zerebralen Kortex knackt… 😉

Besonderes Bonmot: Wer als Hörer artig durchhält und mind. 5 von 8 Vorträgen bei je einem der drei Hauptthemengebiete besucht hat, erhält dafür dann auch sein “eec Certificate of Completion” und kann damit in der “Experience Hall” angeben (vgl. Broschüre [pdf, 729kb]). Das Zertifikat der Vollendung entspricht übrigens in etwa einem Level 70 Magier bei World of Warcraft (sorry, aber den konnte ich mir nicht verkneifen 😀 ).

Spaß beiseite: Wer einen Vorgeschmack über die mitunter interessanten Insights der Teilnehmer bekommen möchte, kann unter dem Hashtag #EEC bei Twitter nachschauen.

Interessante Twitter-Kanäle sind z. B.:
http://twitter.com/eROI
http://twitter.com/lorenmcdonald

10 triftige Gründe für E-Mail-Marketing

Kürzlich bestätigten bereits zwei Studien die Beliebtheit und hohe Zufriedenheit mit dem E-Mail-Marketing-Kanal im Online-Mix. Und gerade in Zeiten, in denen große Unsicherheit bzgl. der zukünftigen Wirtschaftsenwicklung herrscht und jeder investierte Werbe-Euro einen konkret messbaren Erfolg liefern sollte wird es imho Zeit, die E-Mail als Werbeträger noch einmal verstärkt in den Fokus der Werbetreibenden zu rücken. Warum?

10 wirklich gute Gründe für E-Mail-Marketing , die für eingefleischte Fans des Faches natürlich nichts Neues sind, aber bei denen es sich – auch für diese “Spezies” – immer wieder einmal lohnt, sich derer zu vergegenwertigen:

  • Effizienz
    Bei Kampagnen, die über E-Mails ausgeliefert werden entstehen im Vergleich zu anderen Werbeträgern (TV, Radio, Print, Mailing, …) sehr geringe Kosten (ggf. Datenerhebung/-buchung, Versand, Werbemittelgestaltung, …). So kann ein gegebene Ziel “Übermittlung der Werbebotschaft” mit weniger Mitteleinsatz erreicht werden, als etwa bei klassischen Medien. Dies ermöglicht zudem eher Werbemaßnahmen für geringwertige Güter und Dienstleistungen oder die einfache Qualifizierung neuer Leads.
  • Effektivität
    Dadurch, dass beim E-Mail-Adressdatenbestand häufig eine hohe Profiltiefe vorliegt (Selektionskriterien wie Geschlecht, Alter, Ort/Region, Interessen, …), sind ex ante spezifische Kernzielgruppen einer Kampagne genau abbildbar. Streuverluste der Werbemaßnahmen werden minimiert. Ex post können mit wenigen Mausklicks Segmente, wie z. B. Nicht-Öffner und/oder -Klicker zur nachträglichen Optimierung eines eMailings gebildet werden. Beim Vergleich mit einer klassischen Anzeigenbuchung oder einem Postmailing wird schnell deutlich: dies ist ein weiterer starker Vorteil des Kanals E-Mail-Marketing.
  • Hohe Responseraten
    Die durch das eMailing forcierte Handlung kann ohne Medienbruch von dem E-Mail-Empfänger ausgeführt werden. Per Mausklick landet der Leser im Shop und kann sich dort informieren oder direkt den Kauf abschließen. Daher sind höhere Response-Raten zu erwarten, als etwa bei einem klassichen Postmailing, das möglicherweise nach dem Lesen zur Seite gelegt, später vergessen und unbeachtet weggeschmissen wird.
  • Schnelle und genaue Messbarkeit
    Kennziffern wie Öffnungsrate, Klickrate, Konversionsrate etc. bieten eine optimale Informationsbasis für ein nachhaltiges Controlling. Der Erfolg eines Mailings ist im Verlgleich zu anderen Medien weitaus transparenter messbar. Somit ist eine genaue Planung, Maßnahmensteuerung und Erfolgskontrolle möglich. Ferner liegen die (ersten) Ergebnisse eines eMailings bereits wenige Stunden nach dem Versand für eine erste Auswertung oder Optimierungen vor.
  • Interaktivität
    E-Mails bieten einfache und unkomplizierte Möglichkeiten, einen Dialog mit dem Kunden aufzubauen und so z. B. die Bindung zum Kunden zu stärken. Antwortmöglichkeiten auf die E-Mails, interaktive Formulare, anklickbare Objekte – “Dialog-Marketing” im wörtlichen Sinne.
  • Aktualität
    Während Postmailings in der Regel eine gewisse Vorlaufzeit besitzen (Konzept, Gestaltung und insbesondere Druck), können eMailings auch sehr kurzfristig erstellt und ferner sehr flexibel angepasst/aktualisiert werden.
  • Akzeptanz
    Hypothese: Trotz der Problematik unerwünschter Mails (= fehlende Relevanz) sind E-Mails beliebter bei den Empfängern, als z. B. Postmailings oder Fernsehwerbeblöcke. Bei Desinteresse wird die E-Mail vom Empfänger einfach weggeklickt und/oder abbestellt. Das Postmailing dagegen wird mit schlechter wahrgenommenener ökologischer Qualität plus dem Gedanken, dass die (sinnlose) Werbemaßnahme zum Nachteil des Lesers auf den Preis umgewälzt wird, in den Abfalleimer befördert. Bei Interesse an der Werbebotschaft des eMailings können zudem bequem per Mausklick auf der Landigpage weiteres Infos eingeholt werden (siehe “hohe Responseraten” oben).
  • Multimedialität
    E-Mails können Texte, Bilder, Diagramme, Fotos und – bedingt – sogar auch Videos enthalten und somit Werbebotschaften auf viele Arten transportieren.
  • Breite Funktionalität
    Leadgenerierung, Neukundengewinnung, Abverkaufssteigerungen, Branding für die Marke, Awareness für ein neues Produkt, Loyalitätsmanagement, Zufriedenheitsbefragungen usw. – die Möglichkeiten des E-Mail-Kanals sind sehr breit gefächert.
  • Einfache Optimierungsmöglichkeiten
    Durch Absender und Betreff wird die Öffnungsrate maßgeblich beeinflusst; ein anderer Call-To-Action beeinflusst möglicherweise die Klickrate positiv. Mit einfachen Änderungen solcher schlichten Parameter, die jeder vornehmen und in Rahmen von Split A/B-Tests auf die Erfolgswirkung testen kann, können eMailings bereits einfach aber nachhaltig optimiert werden. Im Gegensatz z. B. zur Suchmaschinen-Optimierung gibt es hier keine “großen Google-Geheimnisse”, da die Veränderung eines Parameters sich direkt nach dem Versand in Zahlen ausdrückt.

Diese Gründe sprechen doch für sich, wie ich finde. 🙂

Postbox: öffentliche Beta 1.0b7 des E-Mail-Clients verfügbar

Postbox-Inc.com)

Postbox: Konversationsansichten erleichtern den Überblick (Quelle: Postbox-Inc.com)

Der neue E-Mail-Client Postbox (vgl. vorangegangene Beiträge hier und hier), der mit einigen sehr interessanten Features aufwarten kann ist nun auch als öffentliche Beta 1.0b7 für Windows (Vista und XP) sowie Mac OS X (Tiger 10.4 and Leopard 10.5) verfügbar.

Zum Download:
http://www.postbox-inc.com

Lycos Mail-Shutdown: Domain-Liste

In einer Woche, also am 15.2.09 wird Lycos Europe seinen Mail-Dienst einstellen (siehe vorangegangener Beitrag). Im WordOfTheWise-Blog wurde eine Liste mit Domains veröffentlicht, deren MX-Record auf die Mailserver von Lycos zeigen. Diese Domains (darunter 16 de-Domains) können (müssen aber nicht) von der Schließung des Dienstes somit ebenfalls betroffen sein.

Die Liste:
http://blog.wordtothewise.com/2009/01/lycos-europe-shuts-down/

SEAmail: semantischer statt adressbezogener E-Mail-Versand

Technology Review)

SEAmail-Oberfläche (Quelle: Technology Review)

SEAmail (SEA steht für “semantic e-mail addressing”) und ist ein Projekt der Stanford University Logic Group. Das System soll Kontext erkennen können und so den Versand von E-Mails dahingehend vereinfachen, dass technische Details der Adressaten wie E-Mail-Adressen oder Namen irrelevant werden und stattdessen Rollen und andere Merkmale in den Vordergrund rücken. Die Spezifikation der Adressaten erfolgt über SEAmail eher in Suchabfragen-Form, z. B. “an den Online-Marketing-Manager von Peugeot aus Deutschland”. Im Hintergrund verwalter jeder potenzielle Empfänger seine Daten auf dem SEAmail-Server selbst. Offen sind aber noch eine Reihe Fragen bzgl. Sicherheit und Missbrauch…

Details zum SEAmail-System:
http://logic.stanford.edu/sharing/papers/sea-ic.pdf
(pdf, 320kb, 8 Seiten)

(Via Technology Review)

Gravenreuth erhält 14 Monate staatliches Pensionat

Die Juristerei sorgt nicht selten für kollektives Kopfschütteln bei Online-Marketern, z. B. wenn bereits das Zusenden einer Double Opt-In-Mail, die best-practice beim Opt-In ist und unerwünschte E-Mails unterbindet, als unzumutbare Belästigung im Sinne des § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG klassifiziert wird. Dieser “Missstand” ist einer in IT-Kreisen ungeliebten Person jetzt zum Verhängnis geworden. Denn nun ist es wohl amtlich: Gravenreuth darf wegen vollendeten Betruges gegenüber der Berliner Tageszeitung taz für 14 Monate ins Kittchen. Und alles begann eben mit einer simplen Double Opt-In Mail vor ein paar Jahren…

Die Chronik1:

  1. 2006: Gravenreuth mahnt taz.de ab, nachdem er sich durch die Double Opt-In Mail für den angebliche nicht bestellten Newsletter in unzumutbarer Weise belästigt fühlte.
  2. Das Landgericht Berlin Continue reading

OLG Frankfurt: Arglistige Täuschung bei Abofallen

In 2. Instanz stellte am 4.12.08 nun das OLG Frankfurt in den zwei seit September 2007 andauernden Verfahren (Az. 6 U 187/07 und 6 U 186/07) vom DSW gegen Genealogie Ltd. und NETContent Ltd. fest: Bei den Angeboten werden die User arglistig getäuscht im Sinne des § 123 BGB.

Das Gericht folgte weitestgehend der Auffassung des Klägers: in beiden Fällen liegt ein Verstoß gegen das Irreführungsverbot sowie die Preisangabenverordnung vor. Preisangaben müssten deutlich lesbar, leicht erkennbar und eindeutig dem Angebot zuordenbar sein. In den konkreten Fällen Continue reading

Postbox: neue private Beta 1.0b6 erschienen

Für den vielversprechenden neuen E-Mail-Client “Postbox” (vgl. vorangegangener Beitrag) ist eine neue private Beta-Version 1.0b6 mit einigen Verbesserungen bzgl. Darstellung, Suche, Phishing-Filter und mehr erschienen.

Zur Website des Projektes:
http://postbox-inc.com/

Die Beta wird derzeit nur an die Newsletter-Empfänger verteilt und ist somit nicht direkt downloadbar. Eine öffentliche Beta wird aber laut den Entwicklern in Kürze erscheinen:

Thanks for your participation in the Postbox private beta program and expect an announcement on the public beta “soon”!

… was auch immer unter “soon” zu verstehen ist.

Das Programm selbst macht jedenfalls spontan einen sehr guten Eindruck und scheint die Vorteile von Mozille Thunderbird, das ich privat nutze, und Microsoft Outlook 2007 mit Xobni-Plugin, das ich beruflich nutze, zu vereinen.

Ich bin sehr gespannt, wie die Adoptionsraten der Software nach dem public release sein werden.

PS: Was mir in diesem Zusammenhang noch einfällt… wer sich fragt, warum es vermutlich eine “private Beta” ist, der sollte sich das jüngste Interview mit Seth Godin anschauen: 😉

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=Q6vpBDFoMqc]

Inbox: Hervorhebung der persönlichen Anrede

Hervorhebung der persönlichen Anrede

Abb. 1: myPrinting.de: Hervorhebung der persönlichen Anrede

Gerade trudelte ein Mailing von myPrinting.de via adRom in meinem Posteingang ein (vgl. Abb. 1). Auch wenn es mit der Ersetzung der Variablen beim Versand scheinbar nicht so ganz geklappt hat (“(…), Herr/Frau Nachname, bald ist wieder Valentinstag.”) – die Hervorhebung der Anrede durch die blaue (bzw. wahrscheinlich bei Frauen pinke) Hintergrundfarbe sowie den Rahmen finde ich gelungen und ist mir einen Tipp wert.

Bedeutung der Anrede

die Anrede geht unter

Abb. 2: Yves Rocher: Anrede geht unter

Nichts liest der Leser lieber, als seinen Namen“; vom Anstand und der Wertschätzung des Lesers ganz abgesehen – durch eine Anrede wirkt die E-Mail persönlicher und der Leser fühlt sich direkt angesprochen. Somit gelingt es eher, eine Brücke zwischen Werber und Leser zu schlagen und die Werbebotschaft dringt besser durch. Nur was nützt es, wenn die persönliche Anrede unter geht und nicht wahrgenommen wird (vgl. Abb. 2)… Durch eine Hervorhebung wie in Abb. 1 kann ein positiver Effekt auf die Aufmerksamkeit nahezu sichergestellt werden.

Die Formatierung der Anrede aus Abb. 1 in HTML zum Testen:

<span style="background-color: #8DD4F9; border: black 1px solid;
font-size: medium;"><font size="4">
SALUTATION LASTNAME</font></span>