10 Jahre Permission Marketing

Alles Gute zum Geburtstag nachträglich, liebes Permission Marketing. 😉 Vor 10 Jahren (genauer: am 06.05.1999) hatte Seth Godin sein Buch mit dem gleichnamigen Titel veröffentlicht, wie Seth in seinem Blog berichtet. So begründete er ein neues, beständiges Schlagwort und prägte die damit verbundene Denkweise. Es schadet nicht, sich die Sache mal wieder zu vergegenwärtigen:

Permission marketing is the privilege (not the right) of delivering anticipated, personal and relevant messages to people who actually want to get them.

So sei es. 🙂

ibi research: Neuer E-Commerce Leitfaden zum kostenlosen Download

Das ibi research der Uni Regensburg veröffentlichte die neue, erweiterte Version des nun 316 Seiten starken E-Commerce-Leitfadens, die ab sofort zum kostenlosen Download (und auch als Buchversion im Handel) erhältlich ist. Auch zum Thema E-Mail-Marketing finden sich ein paar Ausführungen auf den Seiten 54 ff.: “Die häufigsten Fehler” sowie “Vorsicht: Datenschutz!” von skwlaw.de.

Zum Download:
http://www.ecommerce-leitfaden.de/downloads.html

Aus dem Inhalt:

  • Einstieg in den E-Commerce
  • Erfolgskontrolle der Online-Aktivitäten
  • Auswahl geeigneter Zahlungsverfahren
  • Schutz vor Zahlungsstörungen
  • Versand und Bestellabwicklung
  • Erschließung ausländischer Märkte

Betreffzeilen: Das Geheimnis der 4 U’s und 6 Fragen

Mit dem Texten von Betreffzeilen ist es – wie bei vielen kreativen Aufgaben – oftmals so eine Sache… Da sitzt man dann des Abends, man armer Tor, hat alle E-Mail-Marketing-Blogs studiert, und ist so klug wie zuvor – bzw. es fällt einem auf Mephisto komm raus nichts ein. 😉 Die Autoren des Pinpointe-Blogs haben ein paar nützliche und bewährte Regeln für das Texten von Schlagzeilen auf das Formulieren von Betreffzeilen übertragen. Und die haben des “faustdick” hinter den Ohren und sind richtig schön griffig, daher möchte ich sie nicht vorenthalten. 🙂

“Das Geheimnis der 4 U’s”

Was im Marketing-Mix die traditionellen 4 P sind, bilden bei der Betreffzeile die von American Writers & Artists geprägten 4 U’s:

  1. Usefullness (“Nützlichkeit” bzw. “Relevanz” im E-Mail-Marketing)
    Versprechen Sie Ihrem Leser etwas für ihn Wertvolles.
  2. Urgency (“Dringlichkeit”)
    Geben Sie dem Leser einen Grund, den Nutzen des Produktes/Services besser früher als später zu realisieren
  3. Uniqueness (“Einzigartigkeit”)
    Vermitteln Sie den Eindruck, dass es eine spezielle Sache bei dem Produkt/Dienst gibt, die – mindestens in Bezug auf eine Kleinigkeit – anders ist, als bei anderen Produkten/Diensten dieses Typs. Einzigartigkeit beinhaltet ebenso, dass Sie über etwas Reales und Konkretes sprechen.
  4. Ultra-Specifity (“Ultra-Spezifizität”)
    Beschreiben Sie all dies so präzise wie möglich

6 Fragen ex ante

Clayton Makepeace schlug im Early to Rise-Magazin vor, sich 6 Fragen zu beantworten, bevor mit dem Texten der Betreffzeile begonnen wird. Übertragen:

  1. Bietet der Betreff eine Belohnung fürs Lesen? Wird der Leser profitieren…?
  2. Können Einzelheiten genannte werden, die der Betreffzeile mehr Faszination und Glaubwürdigkeit verleihen?
  3. Wird der Betreff eine starke Emotion (positiv) sowie Handlung hervorrufen?
  4. Präsentiert der Betreff etwas, bei dem der Leser sofort mitschwingt und mit dem Kopf nickt…?
  5. Könnte der Betreff davon profitieren, einen Angebots-Vorschlag einzubinden? (*cough*) 😉
  6. Können Sie ein Element einbinden, das Neugierde weckt, sodass der Leser die E-Mail öffnet?

Weitere Tipps zum Texten von Betreffzeilen:
http://emailmarketingtipps.wordpress.com/category/betreffzeile/

Die optimale Newsletter-Breite…?

Chad White, Autor des Retail Email Blogs hat kürzlich ein Reportlet veröffentlicht, in dem er die optimale Pixel-Breite von E-Mails in Theorie und Praxis bei über 100 großen Versendern untersuchte. In der Theorie stellt die Wahl der E-Mail-Breite ein Kompromiss zwischen…

  • der Darstellung vieler Informationen im Vorschaufenster bzw. above-the-scroll
  • und der Gefahr, dass Informationen rechts abgeschnitten werden und den Leser nicht erreichen…

… dar. Vor diesem Hintergrund können 600 bis 700 Pixel als optimale Breite angesehen werden, wobei mit der zunehmenden Nutzung mobiler Endgeräte für E-Mails die Darstellung eher in Richtung 650 Pixel oder weniger gehen sollte. In der Praxis konstatierte Chad White noch Nachholbedarf bei den E-Mails der untersuchten Versender, deren E-Mail-Breiten von 550 bis 787 Pixel reichten (Ø = 638 Pixel, n= 108 Retailer).

Das Reportlet kann hier heruntergeladen werden:
smith-harmon.com
(Anm. d. Verf.: Leider nicht mehr verfügbar.)

Kommentar:

Zu schmal: Newsletter mit 265 Pixel Breite (Quelle: TheEmailWars.com)

Zu schmal: Newsletter mit 265 Pixel Breite (Quelle: TheEmailWars.com)

Klar: zu schmal darf die E-Mail nicht sein. Dylan Boyd, Autor des Blogs TheEmailWars.com hat beispielsweise vorgestern im Posteingang ein Mailing von Icebreaker gefunden, das angeblich lediglich 265 Pixel breit war. Sieht mir eher wie ein “Fehler” aus, aber gut… 😉 Im Vorschaufenster ist kaum eine Handlungsaufforderung platzierbar und ansonsten sehen die Informationen sehr gedrungen aus. Er schreibt weiter hierzu:

(…) Now I see lot of European email marketers roll it thin, but in my opinion they are running it way too narrow for the US. (…)

Dies kann ich so vom Gefühl – für Mailings in den deutschsprachigen Raum jedenfalls – nicht bestätigen. Per Mini-Stichprobe unter 6 Mailings heute morgen hatte ich einen Durchschnitt von schlappen 704 Pixel width ermittelt. 😉

Durchschnittliche Newsletterbreite im deutschsprachigen Raum per Mini-Stichprobe ca. 700 Pixel

Durchschnittliche Newsletterbreite im deutschsprachigen Raum per Mini-Stichprobe ca. 700 Pixel

Der Newsletter des 1. FC St. Pauli Shops kommt mit 3200 Pixel Breite daher...

Der Newsletter des 1. FC St. Pauli Shops kommt mit 3200 Pixel Breite daher...

Außerdem haben wir auch noch den Shop-Newsletter des 1. FC St. Pauli in petto, der mit unschlagbaren (?)[2] 3200 Pixeln Breite aufwartet (von Nico im EmailMarketingBlog kürzlich vorstellt worden). Sicherlich “Outstanding” und vielleicht passend zum Image von “dem etwas anderen St. Pauli”, aber aus Usability-Sicht kompletter Murks ;-), da viel zu breit bzw. entgegen der Lesegewohnheiten der E-Mail-Empfänger…

Fazit

Limit: Gmx mit 600 Pixeln Breite und relativ hoher Verbreitung

Limit? Gmx mit 600 Pixeln Breite und relativ hoher Verbreitung

600 bis 700 Pixel Breite stellen für mich vom Gefühl her ein gutes Maß für die optimale Breite eines Newsletters dar, da bei 1024×768 Pixeln Bildschirmauflösung und einem klassischen Fensterlayout im E-Mail-Client eine gute Darstellung sichergestellt ist. Bei den Webmailern mit hoher Verbreitung stellt Gmx mit 600 Pixeln den kleinsten gemeinsamen Nenner dar. Da im B2C-Bereich immerhin etwa jede 16. E-Mail online hier gelesen wird,[1] sollte dem durchaus Beachtung geschenkt werden. Bei knappen und prägnanten Werbe-Botschaften in Stand-Alone-Mailings zum Beispiel bietet es sich erfahrungsgemäß auch oft an, das Layout auf 500 Pixel Breite zu reduzieren…

Fußnoten

[1] Eigene Erhebung mit n=69392 Öffnungen, bei denen 4372 von Gmx.de stammen (Stand: 7.5.09).

[2] Nachtrag 8.5.09:
Nope… Anna Yeaman hat noch eine ähnliche E-Mail von Hugo Boss entdeckt. Finde ich sogar richtig cool. Die einzelnen Accessoires bzw. Produkte sind jeweils verlinkt. “Murks-Usability” revidiert. 😉

EIAA: E-Mail erhält bei 50% der Marketer mehr Budget

Die European Interactive Advertising Association (EIAA) veröffentlichte die Ergebnisse der Umfrage “Marketers’ Internet Ad-Barometer 2009, bei der mehr als 300 europäische Marketer bzgl. iher Media-Pläne befragt wurden. Im Ergebnis verstärken 70% der Werbetreibenden in der derzeitigen Krise die Ausgaben in Online-Werbung (geschätzte +18% in 2009). Dabei ist E-Mail einer der Hauptgewinner unter den Kanälen; 46% der Befragten wollen verstärkt hierin investieren:

E-Mail enthält bei fast der Hälfte der Marketer mehr Budget (Quelle: EIAA)

E-Mail enthält bei fast der Hälfte der befragten Marketer mehr Budget (Quelle: EIAA)

Weitere Keyfindings:

  • Stärkerer Fokus auf Targeting, um den ROI der Werbeausgaben zu erhöhen
  • Mobile und Video als Haupt-Markttreiber für die nächsten drei Jahre
  • Effizienzsteigerungen durch mehr pan-europäische Kampagnen

Zum Download der PR-Präse:
http://www.eiaa.net/ftp%5Ccasestudiesppt%5CEIAA_Marketers_Internet_Ad_Barometer_2009_PR_Presentation.pdf
(pdf, 14 Seiten, 600kb)

(Via ECIN)

Webinar per E-Mail promoten am Beispiel ReturnPath

Webinare, also “Seminare im Web” werden als PR-Instrumente zunehmend beliebter und haben sich bereits ihren festen Platz neben Whitepapers & Co in der Kommunikationspolitik spezialisierter Online-Marketer gesichert. Die Veranstaltungen sind in der Regel kostenlos, daher nehmen vermutlich auch viele nur gering Involvierte die Anmeldung erst einmal “nebenbei mit”, ohne sich konkret den Termin vorzumerken. Entsprechend erschreckend dürfte die Quote Anmelder/Teilnehmer oft sein…

Wie E-Mails unterstützend dafür eingesetzt werden können, dass

  • der Termin seitens der Anmelder nicht vergessen wird (“Erinnerung”)
  • der Nutzen deutlich kommuniziert und fest verankert wird (“Interesse”)
  • auch Teilnehmer, die nicht erscheinen konnten profitieren (“Einstellung”)

… zeigen die E-Mail-Spezialisten von Return Path. Für das Webinar “Turn Your Subscribers into Repeat Buyers” vom 19.03.09 wurden folgende E-Mails versandt:

Anmeldebestätigung

Anmeldebestägigung zum Webinar

Anmeldebestägigung zum Webinar

Datum, Zeit: 12.03.2009, 9:33 Uhr
Betreff: Webinar Registration Confirmed: Turn Your Subscribers Into Repeat Buyers.

Erinnerungs-E-Mail #1 (1 Tag)

Erinnerung #1: 1 Woche vor Beginn der Veranstaltung

Erinnerung #1: 1 Tag vor Beginn der Veranstaltung

Datum, Zeit: 18.03.2009, 21:52 Uhr
Betreff: Your Email Community Challenge Report is Inside…

Erinnerungs-E-Mail #2 (1 Stunde)

Erinnerungsmail #2: 1 Stunde vor Beginn der Veranstaltung

Erinnerungsmail #2: 1 Stunde vor Beginn der Veranstaltung

Datum, Zeit: 19.03.2009, 18:00 Uhr
Betreff: Webinar Reminder: Only One Hour Before We Begin

Nachreichung der Webinar-Inhalte

Nachreichung des Webinars für Anmelder, die nicht erscheinen konnten

Nachreichung des Webinars für Anmelder, die nicht erscheinen konnten

Datum, Zeit: 20.03.2009, 18:09 Uhr
Betreff: Sorry you couldn’t attend our webinar.

We know you are super busy but we wanted to make sure you could still attend the event – at least in spirit – (…)

… wie Recht sie doch haben… 🙂

Insbesondere über die Nachreichung der kompletten Webinar-Aufzeichnung (als Fullscreen-Stream inklusive Audio und Slides) habe ich mich aber doch gefreut – mal ganz abgesehen davon, dass ich allein die Webinar-Planung schon interessant fand…

RA T. Schwenke: Rechtliche Aspekte im E-Mail-Marketing

Rechtsanwalt Thomas Schwenke (Advisign) hielt auf dem Webmontag in Hannover kürzlich einen ausgezeichneten Vortrag über die Dinge, die rechtlich beim Adressverteiler-Aufbau und Newsletter-Versand zu beachten sind:

Link: WebmH #9 Thomas Schwenke

(Btw: “Up the irons” @Wacken 😉 )

Der Vortrag ist im Advisign-Weblog auch “zu Papier” gebracht worden und kann hier nachgelesen werden:
http://www.advisign.de/webdesign-recht/2009-04/rechtliche-fallstricke-im-email-marketing

Aus dem Inhalt:

  • Ausdrückliche & mutmaßliche Einwilligung für die Zusendung von E-Mails
  • Anforderungen an die Einwilligung (muss bewusst erfolgen & konkret sein)
  • Gebot der Datensparsamkeit
  • Kopplungsverbot
  • das (Double) Opt-In
  • Anforderungen an den Newsletter (Absender, Betreff, Inhalt, Kündigung)
  • pseudonymisierte (Klick-)Profile
  • Blacklist

Über 200 Newsletter-Templates zum Download

Stefan Petersen hat sich die Mühe gemacht, und in seinem Blog Web-Ideas.de 9 Quellen mit insgesamt mehr als 200 Newsletter-Templates zusammengetragen. Wer also gerade auf der Suche nach Anregungen ist und/oder seinen Newsletters zügig umsetzen möchte, wird hier sicherlich fündig.

Bitte beachten Sie bei der Nutzung die Bedingungen, zu denen die Vorlagen kostenlos genutzt werden dürfen.

Zum Blog-Artikel:
http://www.web-ideas.de/marketing/200-kostenlose-email-und-newsletter-templates/

Weitere Anregungen:

Inbox: Personalisierter Anhang & nette Entschuldigungsmail

Textakademie:

Textakademie: Personalisierter E-Mail-Anhang

Textakademie: Personalisierter E-Mail-Anhang

Datum, Zeit: 18.03.2009, 09:53 Uhr
Betreff:
Ein Extra für Sie: Prämientage bei der Textakademie
Kommentar:
Dies hatte ich vorher auch noch nicht gesehen und es hat – in Bezug auf mich als E-Mail-Empfänger jedenfalls – aufmerksamkeitstechnisch sehr gut funktioniert: der E-Mail-Anhang (= PDF-Dokument) wurde hier mit dem Empfänger-Namen personalisiert. Dies wirkt doch sehr persönlich und lädt zum Öffnen des Attachments ein. Nette Idee von der Textakademie. Nachtrag: Realisierung über die Versandsoftware von Inxmail.

Ad pepper:

Ad pepper: Der Geschlecht'o'morph

Ad pepper: Der Geschlecht'o'morph

Datum, Zeit: 24.04.2009, 13:12 bzw. 18:05 Uhr
Betreff:
ad pepper media gewinnt “Communications Future Award”
Kommentar:
Kleiner Fauxpas bei der Anrede im Rundmailing an die Geschäftspartner, der jedem passieren kann und hier aber durch eine – wie ich finde – späte aber gute Entschuldigungsmail 😉 wettgemacht wurde. Nicht, dass ich mich durch die Geschlechtsumwandlung gekränkt fühlte, aber eine Entschuldigungsmail ist halt im Falle eines Falles durchaus eine Überlegung wert. Es spricht für Professionalität, Wertschätzung und ein gesundes Maß an Demut, auch als Profi mal einen Fehler eingestehen zu können. Chad White hat zum Thema Entschuldigungsmails kürzlich eine ganze Menge Gedanken und Empfehlungen zusammengetragen (vgl. vorangegangener Beitrag).

Nebenbei: Gratulation an das Team von ad pepper für den “Communication Futures Award” beim Festival of Media Awards. 🙂

Zielgruppe Frauen: Newsletter satt? Oder wollen sie nur spielen…?

Der E-Mail-Service Provider Emailvision analysierte im Rahmen einer Studie in Großbritannien (n=300, B2C, April 09) das unterschiedliche Öffnungs- und Abmeldeverhalten von Frauen und Männern.

Die Ergebnisse:

  • Nur 1 von 10 Frauen (versus immerhin 2 von 10 Männern) öffnen und lesen ihre Newsletter.
  • 17% der Frauen (versus 7% der Männer) haben sich in den vergangenen 12 Monaten ausgetragen.
  • Frauen trugen sich dabei hauptsächlich wegen überfüllten Posteingängen, Männer wegen mangelnder Relevanz der Inhalte aus einem Newsletterverteiler aus.
  • 9 von 10 würden aber gerne
    • mehr personalisierte E-Mails
    • von ihren favorisierten Marken
    • mit individuell zugeschnittenen Infos erhalten

Zur Pressemitteilung inkl. 5 Empfehlungen:
http://medias.emailvision.com/images/actu_383/Emailvision-Research_finds_females_turned_off_by_emails.pdf
(pdf, 2 Seiten, 130kb)

Kommentar:

Ob die Ergebnisse der Stichprobe a.) repräsentativ für die Grundgesamtheit sind und b.) auf den deutschsprachigen Raum übertragbar sind, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Mein persönlicher Eindruck würde eine tendenziell geringer E-Mail-Response bei den Frauen aber tatsächlich bestätigen. Möglicher Grund: Wenn ich die Stärke der Nachfrage nach externen E-Mail-Potenzialen für die Zielgruppe Frauen aus den vergangenen Monaten revue passieren lasse und als Hinweis für das E-Mail-Aufkommen nehme, wird sich dort in den Posteingängen einiges bzw. einfach zu viel aufgetürmt haben…

Top 10 Spiele nach Geschlecht: "Jewel Quest" bei Frauen nur auf Platz 9 (Quelle: Nielsen nach eMarketer.com)

Top 10 Spiele nach Geschlecht: "Jewel Quest" bei Frauen nur auf Platz 9 (Quelle: Nielsen nach eMarketer.com)

Möglicherweise waren es aber nicht die richtigen Inhalte; Nielsen Games beispielsweise beobachtete bei Frauen in den USA ein steigendes Interesse an Computer- bzw. Konsolespielen, wie eMarketer.com berichtet. In die gleiche Richtung zielen die gestern veröffentlichten Zahlen von BITKOM: Demnach wuchs der deutsche Games-Markt 2008 wieder 2-stellig um 16,9%. Mitverantwortlich für das Wachstum sei auch hier das steigende Interesse u.a. bei den Frauen.

Aber – um nochmal auf die Nielsen-Studie zurückzukommen – mal ehrlich: dass “Jewel Quest” (wer kennt es nicht) es bei den Top 10 Games der Frauen nur auf Platz 9 geschafft hat (vgl. Abb.), halte ich für ein Gerücht…

Jaja, die guten alten Klischees… 😉