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Newsmarketing: hoch personalisierte Werbemittel liefern 19% mehr Response

Nachdem vor gut einem Monat im ersten Teil der optimale Versandzeitpunkt beleuchtet wurde, veröffentlichte die schweizer E-Mail-Marketing-Agentur Newsmarketing nun im zweiten Teil der “E-Mail Studie 2009“ die Ergebnisse zum Untersuchungsgegenstand “Personalisierung in Werbemitteln“.

Download:
http://www.newsmarketing.ch/studie2009.pdf
(pdf, 21 Seiten, 130kb)

Personalisierung durch häufige Verwendung des Vornamens

Personalisierung durch häufige Verwendung des Vornamens

“Personalisierung” bezeichnete im Rahmen der Untersuchung die Verwendung des Empfänger-Namens im Werbemittel. Dabei wurden drei Stufen der Personalisierung unterschieden:

  1. ein Creative ohne Verwendung von Vorname und/oder Name des Empfängers
  2. ein Creative mit persönlicher Anrede (“Lieber [Vorname] [Nachname]”)
  3. ein Creative mit persönlicher Anrede und extensiver (= 10 mal) Verwendung des Vornamens im Copywriting

Ergebnisse:

  • Der personalisierte Werbetext erzeugte die deutlich besten Ergebnisse
  • rund 6% mehr Clicks durch eine persönliche Anrede gegenüber gar keiner Personalisierung
  • rund 19% mehr Clicks durch personalisiertes Copywriting gegenüber gar keiner Personalisierung
Personalisierte Bilder in E-Mails zu Weihnachten

Abb.: Personalisierte Bilder in E-Mails

Auf Basis der Studienergebnisse sollte zur Performancesteigerung im Werbemittel also mehrmals der Name des Empfängers verwendet werden, um diesen gezielt in den Mittelpunkt der werblichen Ansprache zu rücken. Denkbar ist hierbei z.B. die Erwähnung des Namens in Headlines, im Fließtexte, in Hyperlink-Texten bzw. Handlungsaufforderungen und – besonders wirkungsvoll – auch in Grafiken selbst (siehe Abbildung rechts oder auch meine Kurz-Anleitung zur Erstellung einfacher Bildpersonalisierungen).

Newsmarketing E-Mail-Studie 2009: optimaler Versandzeitpunkt

Die schweizer E-Mail-Marketing Agentur Newsmarketing veröffentlichte den ersten Teil der “E-Mail Studie 2009 – Performance-Werte für kommerzielle E-Mail-Marketing-Kampagnen“. Ziel der Studie: Identifikation von Schlüsselfaktoren, die Öffnungsrate, Klickrate und unique Besucher in B2C-Standalones positiv beeinflussen. Im nun veröffentlichten ersten Teil geht es zunächst um die Ermittlung des optimalen Versandzeitpunktes. Getestet wurden die Versandzeitpunkte 9:00 Uhr, 11:00 Uhr, 13:00, 15:30 Uhr und 19:00 Uhr.

Versandmatrix: optimaler E-Mail Versandzeitpunkt (Quelle: Newsmarketing.ch)

Abb.: Versandmatrix: optimaler E-Mail Versandzeitpunkt (Quelle: Newsmarketing.ch)

Ein Auszug aus den Ergebnissen:

Studie: Konversionsraten von Spam

Es gibt erfahrungsgemäß immer jemanden, der drauf reinfällt, wie z. B. das jüngste Beispiel der geneppten Österreicherin wieder belegt. Dennoch wäre es doch mal interessant zu wissen, wie “erfolgreich” eigentlich V!4GRa & Co. im E-Mail-Posteingang sind. D. h. genauer: welchen Aufwand X muss ein professioneller Spammer eigentlich betreiben, um den Erfolg Y zu erzielen.

Dieser Frage ist Ende 2008 die “Systems and networking group” der UCSD Jacobs School in einem wissenschaftlichen Experiment nachgegangen. Der Erfolg Y wurde dabei im Rahmen von drei Spam-Kampagnen definiert als:

  1. Einschleusung eines bösartigen Trojaners auf dem PC über eine Grußkarte
  2. Einschleusung eines Trojaners über eine Aprilscherz-E-Mail
  3. Online-Bestellung von pharmazeutischen Produkten

Im Rahmen des Versuchs infiltrierte die Gruppe einen Teil des Storm Botnet und versendete – im Dienste der Wissenschaft – hierüber mehr als 350 Mio. Spam-Mails.

Die Ergebnisse zur Konversion:

  • 1 von 12.5 Mio. Pharma-Spam-Mails führte zur Bestellung.
  • 1 von 265.000 Grußkarten führte zu einem infizierten PC.
  • 1 von 178.000 Aprilscherz-Mails führte zu einem infizierten PC.
  • Bemerkenswert: jeder 10., der eine infizierte Webseite besuchte, hat eine ausführbare Datei heruntergeladen und ausgeführt.

Nach 26 Tagen und 350 Mio. versandten Mails entstanden 28 Verkäufe bzw. 2.731,88 $ Umsatz.

Der detaillierte Report “Spamalytics: An Empirical Analysis
of Spam Marketing Conversion
” kann hier heruntergeladen werden:
http://www.icsi.berkeley.edu/pubs/networking/2008-ccs-spamalytics.pdf
(pdf, 12 S., 1.9mb)

(Via ReturnPath.net)

Studie: Konversionsraten deutscher Online-Shops

Studie: Konversionsraten deutscher Online-Shops (Quelle: web-arts.com)

Studie: Konversionsraten deutscher Online-Shops (Quelle: web-arts.com)

Der Neue-Medien-Dienstleister Web Arts AG präsentiert die Ergebnisse der Studie “Konversionsraten deutscher Onlineshops”. Als Kern-Ergebnis wird festgestellt, dass sich die Umwandlungsraten von Website-Besuchern zu Käufern insgesamt auf sehr niedrigem Niveau bewegen und hier ein sehr großes Optimierungspotenzial seitens der Shopbetreiber schlummert. Ein paar Benchmarks aus der Studie:

  • Insgesamt wurden Ø 3% der Besucher zu Käufern
  • Gesundheitsfördernden Produkte zeigten mit 5,8% die beste Umwandlungsrate
  • Der Bereich Elektronik konvertierte mit 1,9% am schlechtesten

Die Studie wurde vom Hightext Verlag veröffentlicht und ist für 490,– EUR hier erhältlich:
http://www.ibusiness.de/shop

(Via ECIN)

Emarsys: Öffnungsraten sinken seit 2004 stetig – Benchmark Guide 2008

Der E-Mail-Service-Provider Emarsys eMarketing Systems veröffentlichte nun den “Email-Benchmarks 2008”-Report, in dem die durchschnittlichen Responseraten zwischen 2003 und 2008 miteinander verglichen werden. Ein Auszug aus den Ergebnissen:

  • Die Bouncerate betrug 2008 8,87% / 3,88% (B2B erstes / laufende Mailings) bzw. 8,13% / 2,36% (B2C initial / laufend)
  • Die Öffnungsraten befinden sich seit 2003 durch die zunehmende Unterdrückung externer Bilder im freien Fall. 2008 betrugen sie im Durchschnitt 32,19% (B2B) bzw. 28,56% (B2C). Der amerikanische Dialogmarketing-Verband regte in diesem Zusammenhang jüngst die Umbenennung der Kennziffer in “Render-Rate” an.
  • Die Click-Through-Raten befinden sich auf dem zweitniedrigsten Stand seit Beginn der Messungen: 8,89%/17,09% (B2B unique / absolute) bzw. 8,08% / 14,28% (B2C unique / absolute)
  • Die Abmelderaten sind stark gestiegen und betrugen 2008 0,59% / 0,26% (B2B initial / laufend) bzw. 0,72% / 0,40% (B2C initial / laufend

Ferner enthält der Report

  • den Anteil der E-Mail-Formate (HTML / Text) und
  • einen tabellatischen Branchenvergleich über die genannten Kennziffern

Der Report kann hier abgerufen werden:
http://www.emarsys.net/(…)_3514_129347_95

(pdf, 11 Seiten, 120kb)

Zur Methodik:
Betrachtet wurde der Zeitraum 1.1.08 – 31.12.08. Es wurden über 20.000 Kampagnen von mehr als 350 Unternehmen (B2B & B2C) ausgewertet.

Conrad: Optimiertes Mailing sowie interessanter E-Mail-Absender

Conrad: Alukoffer-Mailing im Thunderbird-Vorschaufenster ohne Bilder - heute im Vergleich zu vorher

Conrad: Alukoffer-Mailing (Thunderbird, ohne Bilder) - heute vs. vorher

Dass es durchaus lohnt, sich Gedanken über die E-Mail-Ansicht im Vorschaufenster bei unterdrückten Bildern zu machen, zeigt das aktuelle Beispiel Conrad. Die Conrad-Newsletter zeichnen sich in der Regel durch alleinige Nutzung schöner, opulenter Grafiken aus. Nur nützen die schönsten Grafiken natürlich wenig, wenn mehr als die Hälfte der Leserschaft beim Scannen des Posteingangs davon bzw. vom E-Mail-Inhalt aufgrund unterdrückter Bilder nichts sieht . Wenn zudem keine

alt

-Texte (übrigens: nicht

alt-<em>Tags</em>

😉 ) genutzt werden, dürfte das Interesse dieser Leser nur schwer zu erlangen sein.

Dies hat nun scheinbar auch der Elektronik-Händler realisiert und gehandelt. Machen Sie sich selbst ein Bild: die rechtsstehende Abbildung zeigt im oberen Teil die aktuelle Newsletter-Vorlage und darunter einen alten Newsletter zu einer ähnlichen Promotion. Rot umrandet ist dabei exemplarisch jeweils der Teil der E-Mail, der bei klassischer Ansicht im Thunderbird-Vorschaufenster zu sehen wäre.

Vergleich und Bewertung

In der alten Version ist im Vorschaufenster nichts sichtbar – außer ein unpersönlicher und uninformativer Darstellungsfehler-Link. In der neuen Version dagegen sieht der E-Mail-Empfänger auf Anhieb

  • den Absender bzw. die Marke “Conrad”, was Vertrauen und Wiedererkennungswert erzeugen sollte
  • den Anlass des Mailings: ein 40%-Rabatt auf den Alu-Koffer mit künstlicher Verknappung (“nur 570 Stück”), um so Aufmerksamkeit, Interesse und Handlungsdruck zu erzeugen
  • einen Call-To-Action (“Jetzt bestellen”), um direkt die Möglichkeit zur Handlung zu geben
  • eine optisch hervorgehobene Anrede, um eine persönliche Brücke zu schlagen für den darauf folgenden Promotion-Text.

Ich denke wir können auch ohne die spirituelle Hilfe von Astro TV-Beratern mutmaßen: das neue Mailing dürfte – allein aufgrund der genannten Punkte – bereits deutlich besser laufen.

Interessant: Promo-Artikel statt Marke als Absender?

Conrad: Variation der Absender-Namen

Conrad: Variation der Absender-Namen

Anhand des E-Mail-Absenders und -Betreffs entscheidet sich der E-Mail-Empfänger in der Regel, ob er sich mit einer E-Mail befasst. Vielfach wird dem Absender dabei mehr Gewicht als dem Betreff zugestanden.[1] Interessant bei vielen Conrad-Mailings finde ich in diesem Zusammenhang die Idee, im Absender-Namen den Gegenstand der Promotion (hier z. B. das Produkt “Alu-Koffer”) der Marke “Conrad” voranzustellen (vgl. Abb. 2). Vom Absender wird in den E-Mail-Clients und Freemailern nur eine begrenzte Anzahl Zeichen im Posteingang angezeigt.[2] Daher wird “Conrad” oftmals gar nicht sichtbar sein. Im ersten Moment widerspricht diese Vorgehensweise somit dem Gedanken, die Bekanntheit der Marke Conrad für einen entsprechenden Wiedererkennungswert im Posteingang zu nutzen. Auf der anderen Seite habe ich selbst die Erfahrung gemacht, dass wechselnde Absender sich positiv auf die Performance auswirken können. Vermutung: viele E-Mail-Empfänger reagieren bei neuen Absendern einfach zunächst mit Neugierde.[3] Ein Test kann lohnen…

Eine Bitte am Rande: Wenn Sie Variationen des Absender-Namens im Rahmen Ihres E-Mail-Marketings testen, beachten Sie dabei bitte stets die rechtlichen Rahmenbedingungen des § 6 TMG, nach dem die Verschleierung des Absenders grundsätzlich verboten ist.[4]

Fußnoten

[1] Vgl. z. B. den Artikel “7 Ways to Woo Customers Through E-mail Subject Lines“, erschienen auf targetmarketingmag.com am 10.12.08. Empirische Zahlen aus einer Befragung liefert Insecon eMarketing im Newsletterreport 2009:

57,9% [der Befragten] waren sich einig, dass [bei der Entscheidung, zu öffnen oder nicht] der Betreff nicht ausschlaggebend sei, sondern der Absender klar zu erkennen sein muß.

[2] Gmx zeigt z. B. im Posteingang nur ca. 15-16 Zeichen des Absenders an: “ALU-Koffer Verk…” statt “ALU-Koffer Verkauf bei Conrad”. Die Marke “Conrad” ist im Posteingang somit nicht sichtbar.

[3] Laut Insecon eMarketing-Newsletterreport 2009 öffnet immerhin ca. jeder 10. E-Mail-Empfänger jede Nachricht aus Neugierde.

[4] Weitere Infos hierzu z. B. auf impressum-recht.de.

Epsilon: Kommerzieller Wert von E-Mails jenseits der Klicks

Epsilon veröffentlichte nun die Ergebnisse der “Email Branding Study” aus 2008, in der unter anderem der indirekte Nutzen von E-Mail-Marketing untersucht wird, der nicht durch quantitative Kennziffern wie Klicks und Öffnungen sofort messbar ist.[1] Die Ergebnisse (teilweise im Vergleich zu einer ähnlichen Studie von Epsilon aus 2005[2]):

  • 84% (69%) der Befragten mochten in 2008 (2005) permission-basierte E-Mails von Firmen, bei denen sie sich registriert haben: auch wenn nicht alles gelesen wird ist es dennoch gut zu wissen, dass die Infos bei Bedarf verfügbar sind.
  • 57% (58%) der Befragten hatten 2008 (2005) ein positiveres Bild von einem Unternehmen, wenn sie per E-Mail auf dem Laufenden gehalten wurden.
  • 50% (37%) der Befragten in 2008 (2005) kauften eher bei Firmen, die ihnen E-Mails sendenten – sei es online oder offline.
  • 67% der Befragten kauften offline ein Produkt mit direktem Bezug auf eine vorangegangene E-Mail des Händlers
  • 60% der Frauen bzw. 49% der Männer bewahren E-Mails im Posteingang auf, um später einen Kauf zu tätigen.
  • 40% kauften eher bei Firmen, die ihnen E-Mails senden.
  • 33% der Befragten besuchen die Website des Händlers normalerweise direkt, anstatt auf Links in E-Mails zu klicken.
  • Vorsicht: nur noch 29% (43%) der Befragten in 2008 (2005) sagten, dass es in Ordnung wäre, von bekannten Firmen häufiger angeschrieben zu werden. Die E-Mail-Frequenz ist somit ein noch sensibleres Thema geworden.

Zur Studie:
http://www.epsilon.com/pdf/EpsilonBrandingStudy_FINAL_2_12_09.pdf
(pdf, 4 Seiten, 170kb)

Fußnote

[1] Im Rahmen der Umfrage wurden Mitte Oktober 2008 1.517 Konsumenten befragt. Die Umfrage wurde durch ROI Research durchgeführt.

[2] Im Rahmen der ähnlichen Umfrage von Epsilon in 2005 wurden 1.000 Konsumenten befragt.

Studie: Soziale Netzwerke ergänzen E-Mail – Beispiel Papa Johns

Interessante Ergebnisse liefert eine aktuelle Web.de-Studie mit dem Titel “Das Kommunikationsverhalten von Nutzern im Internet“.1 Zentrale Feststellung: Soziale Netzwerke und Instant Messaging-Dienste ergänzen die Kommunikation, ersetzen den Dienst “E-Mail” aber nicht. Das die ergänzende Wirkung auf sehr kreative Weise durchaus möglich ist, zeigt das Beispiel Papa John’s unten.

Doch zunächst einige Ergebnisse der Studie:

  • Adoption: Ca. 100% (ca. 50%) besitzen eine E-Mail (Social-Network) Account
  • Nutzungsintensität:
    • 81,9% (49,1%) nutzen E-Mail (soziale Netzwerke) pro Woche mehr als 1 Stunde
    • 50,3% (18,1%) nutzen E-Mail (soziale Netzwerke) mehrmals täglich
  • Alter: Je Älter, desto mehr geht die Nutzung von Sozialen Netzwerken zurück bzw. nimmt die Nutzung von E-Mail zu. Ein Alter von 25 Jahren wird als “Schallmauer” festgestellt.
  • Wunsch nach Konvergenz: Fast 70% würden sich eine integrierte Kommunikation wünschen.

Wie dem auch sei: jeder Marketer sollte sich der teilweise Verschiebung der Consumer-Präferenzen gewahr sein (vgl. auch Hinweis auf Simms Jenkins Artikel). Diese Verschiebung ist keine Hypothese sondern bereits Tatsache, was sich manigfaltig manifestiert. Plakatives Beispiel meiner Wenigkeit: mein Freundes- und Bekanntenkreis aus dem Rock-Bereich kommuniziert zunehmend über MySpace, wo auf der Profil-Seite direkt die neusten Demo-Songs veröffentlicht werden können. Facebook scheint sich zunehmend für – im Vergleich zu Xing und LinkedIn – lockeres Business-Networking als Ergänzung zu etablieren. Hier gibts im Gegensatz zu E-Mail keinen kaum Spam, die Dienste sind durch die Funktionalitäten und Individualisierbarkeit “sexy”; die E-Mail mutet dagegen eher etwas angestaubt an.

Wer sich der Verschiebung gewahr ist, kann sich im nächsten Schritt auf die Suche nach den neuen Potenzialen und Möglichkeiten machen, die diese Entwicklung bietet. Ein Beispiel: Der US-Pizza Service Papa John’s lobte für jeden Facebook-Fan der Kette einen Gutschein-Code für eine kostenlose Pizza aus. Um den Code zu erhalten, musste der User – nachdem er Fan der Facebook-Gruppe wurde – auf der Papa John’s-Website seine E-Mail-Adresse bestätigen. Im Ergebnis hatte die Kette so zwei Opt-Ins gewonnen – eins für die Kommunikation über Facebook, eins für E-Mail. Das soziale Netzwerk hat den E-Mail-Kanal somit auf kreative Weise ergänzt.

(Via wuv.de)

Fußnoten

1 Vgl. Details der Studie vom 10.2.09 via W&V Media. Im Rahmen der repräsentativen Studie von Web.de wurden 1000 Probanden befragt.

Befragungen: E-Mail mit gutem ROI und höchster Verbreitung im Mix

MarketingSherpa.com)

ROI, Nutzung und Budgetierung verschiedener Online-Marketing Instrumente (Quelle: MarketingSherpa.com)

MarketingSherpa und ad:tech präsentieren die Ergebnisse ihrer Jahresend-Umfrage 2008 unter mehr als 1.200 Marketern aus ihrer Leserschaft bzgl. der Budget-Pläne für 2009. Im Ergebnis bewerten mehr als 40% der Befragten eigene E-Mail-Verteiler mit einem sehr guten ROI. Ferner beansprucht dieses Instrument im Vergleich z. B. zu Bannern und SEM sehr viel weniger Budget – ein Grund dafür, dass das hausinterne Listen von mehr als 90% der Befragten genutzt werden und damit am populärsten unter allen Instrumenten sind. Im Unterschied dazu rangiert die Werbeplatzierung in hausexternen Listen auf den hinteren Rängen: dies wird zwar von mehr als der Hälfte der Befragten genutzt, aber nur etwa jeder 12. berichtet über ein gutes Verhältnis von Ertrag zu Mitteleinsatz.

Absolit)

Online-Instrumente: Zufriedenheit und Verbreitung (Quelle: Absolit)

Zu einem ähnlichen Ergebnis kam die kürzlich durchgeführte Befragung “Online-Marketing-Trends 2009” von 473 Online-affiner Unternehmen durch Absolit und Rogator, die seit 2006 jährlich vorgenommen wird. Im Ergebnis gehört E-Mail-Marketing mit der zweitmeisten Verbreitung von rund 90% und gleichsam zweitbester Zufriedenheit von rund 65% der Befragten klar zum Pflichtprogramm für 2009.

Details zur Umfrage von MarketingSherpa und ad:tech unter:
http://www.marketingsherpa.com/article.php?ident=31037
(Öffentlich zugänglich bis zum 11.2.09)

Die Ergebnis-Übersicht der Absolit-Befragung:
http://www.absolit.de/PDF/Online-Marketing-Trends-2009.pdf
(pdf, 12 Seiten)

Epsilon: E-Mail Performance in den USA konstant

eMarketer.com)

US E-Mail-Marketing Erfolgskennziffern von Q3/06 bis Q3/08 (Quelle: eMarketer)

Gestern veröffentlichte Epsilon seine “Q3 2008 Email Trends and Benchmark“-Studie. Es wurden 6.2 Billionen E-Mails von über 200 Kunden im 3. Quartal 2008 mit den vorangegangenen Quartalen im Hinblick auf Zustellungs1, Klick– und Öffnungsrate für verschiedene Branchen in den USA verglichen.

Die Ergebnisse:

  • Die Performance des E-Mail-Kanals bleibt grundsätzlich konstant
  • Die Zustellungsraten betragen durchschnittlich 93%
  • Die Öffnungsraten betrugen im vergangenen Jahr durchschnittlich 19-21%
  • Das E-Mail-Volumen pro Kunde nahm um 13% im Vergleich zum Quartal 2 zu
  • Die Klickraten sind um 8,2% geringer als im Vorjahreszeitraum

Der Studie kann hier abgerufen werden:
http://www.epsilon.com/EPS_EmailTrendReport_Final.pdf
(pdf, 4 Seiten, 170 kb)

(Via eroi days nach eMarketer.com)

Fußnote

1 Als Zustellungsrate definiert Epsilon den prozentualen Anteil der ausgesendete Anzahl E-Mails abzüglich der Bounces von der Versandmenge; Filterungen seitens der ISP werden hierbei also nicht berücksichtigt.